Bears mit zweiter Chance

Auf Bears-QB Marcus Neuhold wird es gegen die Solingen Paladins ganz besonders ankommen.Am Samstag stehen sich im Berliner DeGeWo-Stadion die heimischen Berlin Bears und die Solingen Paladins gegenüber. Es geht um den zweiten Aufstiegsplatz in die Nordgruppe der GFL 2 für die Saison 2018. Kickoff ist um 16 Uhr.

Eine Partie steht in der Aufstiegsrunde der Meister der Regionalligen West/Nord/Ost noch aus und ein Team der zwei möglichen ist bisher für die zweite Liga sportlich qualifiziert. Die Elmshorn Fighting Pirates drehten nach ihrer 7:21 Niederlage bei den Solingen Paladins in ihrem Heimspiel gegen die Berlin Bears den Spieß um und schickten die Berliner mit 45:28 nach Hause. Die Norddeutschen sind dank der besseren Punktedifferenz gegenüber den Westdeutschen jedenfalls unter den ersten beiden Teams dieser Aufstiegsrunde, ganz gleich, wie das Spiel am Samstag in Neukölln ausgehen wird.

Um die Paladins noch abzufangen, müssen die Bears gegen diese mit 16 Punkten Differenz gewinnen. Das ist die Konsequenz aus einer total verschlafenen ersten Halbzeit am Wochenende in Elmshorn, welche mit 24:3 für die Gastgeber endete. Immerhin konnte deren Vorsprung noch auf 17 Punkte verkürzt werden, aber Head Coach Benny Sobeck wird mit der Leistung seines Teams alles andere als zufrieden gewesen sein. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass ein US-Amerikaner die bestimmende Figur des Spiels war. Der aus Texas stammende Cody Coleman, im Frühjahr vom Tabor College (Kansas) nach Elmshorn gekommen, sorgte mit vier Touchdowns fast im Alleingang für die deutliche Niederlage der Gäste.

Diese vertrauen beim alles entscheidenden Spiel gegen die Paladins ganz auf ihre Heimstärke. Die Südberliner, die bereits von 1990 bis 1994 der zweithöchsten Liga angehörten, mussten Anfang September 2016 gegen die Cottbus Crayfish ihre letzte Heimniederlage hinnehmen. Dieser folgten sowohl umkämpfte Siege, wie gegen die Crayfish, als auch eindeutig gestaltete Partien wie gegen den Tabellenzweiten aus Spandau.

Das Team aus Solingen, das am Samstag nicht nur um den Aufstieg, sondern um den wichtigsten Erfolg seiner Vereinsgeschichte spielt, ist aber ein etwas größeres Kaliber als die Teams der Regionalliga Ost. Das beweist der überzeugende Durchmarsch der Westdeutschen durch deren Regionalliga eindrucksvoll. Den 434 in den zehn Vorrundenspielen erzielten Punkten stehen nur 62 der Kontrahenten gegenüber. Selbst die Verfolger aus Bielefeld und Troisdorf mussten ausnahmslos erhebliche Schlappen hinnehmen. Da war der Heimsieg gegen Elmshorn im ersten Aufstiegsspiel noch die knappste Angelegenheit. Nach einer beruhigenden 21:0 Führung zum ersten Viertelwechsel verwaltete die mit Abstand beste Defense der Liga den Vorsprung. Der Angriff brachte allerdings keine weiteren Punkte auf das Scoreboard - ein Umstand, der sich in der Schlussabrechnung unter Umständen eventuell doch noch rächen könnte.

Dazu muss aber die Offense der Bears aber deutlich mehr Punkte abliefern als in der laufenden Saison. Lediglich 238 Punkte nach zehn Spielen und die am Samstag erzielten 28 stehen bisher auf der Habenseite. Wenn man diesen Schnitt als Basis nimmt, bedeutet das, dass die Paladins am Samstag nicht mehr als sieben Punkte im DeGeWo-Stadion erzielen dürfen. Schwer vorstellbar, somit bleibt den Berlinern nichts anderes üblich als ein Angriffsfeuerwerk abzubrennen, wenn sie zum zweiten Mal in die zweite Liga aufsteigen wollen.

Thomas Sellmann - 20.09.2017

Auf Bears-QB Marcus Neuhold wird es gegen die Solingen Paladins ganz besonders ankommen.

Auf Bears-QB Marcus Neuhold wird es gegen die Solingen Paladins ganz besonders ankommen. (© Dirk Pohl)

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