Wilddogs ohne Chance gegen Spiders

Die Wilddogs konnten ohne ihre US-Importe den Spiders nicht wirklich Paroli bieten.Das Wetter war trotz angesagtem Regen freundlich und sonnig. Doch das konnte den Pforzheim Wilddogs an diesem Spieltag auch nicht helfen. Mit einem 14:54 ging die Partie mehr als deutlich an den Meister aus Bayern, die Straubing Spiders. Vor allem die erste Halbzeit hinterließ einen deutlichen Dämpfer, doch der Reihe nach.
Die Stimmung unter den knapp 1.200 Fans war ausgelassen. Hatten doch die Tanzgruppe LaBoom aus Ispringen und die Guggenmusiker der Kräheneck Hexen aus Dillweißenstein, zusammen mit den Golden Flames, den Besuchern vor Beginn ordentlich eingeheizt. Nach dem Münzwurf war auch klar, dass Pforzheim mit dem Angriff beginnen würde. Doch dieser erste Drive zeigte deutliche Startschwierigkeiten. Der Kader der Wilddogs war zwar vollständig, doch musste auf die drei Imports der laufenden Saison verzichtet werden, diese waren bereits wieder in den USA. So gab man das Angriffsrecht nach wenigen Versuchen an die Spiders ab.
Die hingegen fackelten nicht lange und bewegten sich zielsicher in die Endzone der Wilddogs. der Extrapunkt war auch nur reine Formsache und so stand es wenige Augenblicke nach Start der Partie bereits 0:7. Die Wilddogs jedoch wirkten nicht bei der Sache, das Spiel wirkte zu verkrampft und eine Portion Nervosität tat ihr übriges. Straubing nutze das sofort aus. Die Gäste zogen gleich mit den folgenden Gelegenheiten davon und erzielten, wann immer sie in Ballbesitz waren, immer einen Touchdown. So stand es Ende des ersten Viertels bereits 0:21. Zur Halbzeit hatten die Spiders völlig neben sich stehende Wilddogs mit 0:42 in die Kabine geschickt.

In Halbzeit zwei sah es zunächst so aus, als würden die Gäste nahtlos weitermachen. Angriff – Touchdown. Doch der Ectra-Punkt-Versuch wurde geblockt. Die Pausenansprache der Wilddogs scheint zumindest gefruchtet zu haben. in Halbzeit zwei wirkte das Team deutlich entspannter und spielte den Football den man erwartet. Chris Treister führte seine Offense in einem langen Drive über das Feld. Pässe auf Felix Dorn und Jürgen Kolodziej sorgten für die lang ersehnten First-Downs. Doch kurz vor der Endzone landete der Passversuch in den Händen eines Straubinger Spielers, wieder musste man den Ball abgeben.
Doch Michael Lang holte mit seiner Interception direkt danach den Ball für die Offense zurück. Fuah Nipah war es der dann die Wilddogs aus der Punktelosigkeit befreite. Mit einem beherzten Lauf durch die Mitte erreichte er die Endzone. Chris Treister verwandelte dann noch die Two-Point Conversion. So stand es zu Beginn des letzten Spielviertel 8:48. Davon beflügelt zwang die Defense danach Straubing über 30 Yard zurück und in den vierten Versuch. Doch ein Wilddogs Spieler attackierte den Kicker nach dem Punt und sorgte somit dafür, dass die Spiders in Ballbesitz blieben. Kurz darauf Stand dann das 8:54 auf der Anzeigetafel. Den letzten Ehrenpunkt des Tages machte dann Reciever Felix Dorn, der 12 Sekunden vor Schluss noch das 14:54 erzielen konnte.

"Straubing ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Sie waren einfach die bessere Mannschaft und wir in der ersten Halbzeit mit dem Kopf nicht bei der Sache. In einer Woche gibt es das Rückspiel und dann sehen wir weiter." So Defense-Coach Bernd Schmitt. Auch Vorstand Kai Höpfinger sieht das Ergebnis nicht ganz so eng. "Straubing versucht seit längerem den Aufstieg in die GFL 2, wir waren zum ersten Mal in den Playoffs. Der Spieltag hat gezeigt, dass wir noch einiges vor und haben, aber die Erfahrung ist für uns von der Organisation, wie auch für das Team jetzt schon ein riesen Gewinn." Defense-Captain Michael Lang sieht es da ähnlich "Klar die erste Hälfte sollten wir einfach mal ausblenden. Da standen wir uns selbst im Weg. Halbzeit zwei war dann schon besser. Die Spiders haben auf jeden Fall gezeigt, warum sie es nicht zum ersten Mal in die Playoffs geschafft haben."
Das Rückspiel in Straubing ist bereits am Samstag, das ist für die Pforzheim Wilddogs dann auch gleich eine doppelte Prämiere. Nicht nur ist es das erste Playoff-Rückspiel für die Wilddogs es wird auch das erste Flutlichtspiel sein, denn Kickoff am Samstag in Straubing ist um 19 Uhr abends. Die Wilddogs haben extra einen Fanbus dabei, um hier mit ordentlich Unterstützung anzureisen.

Gohlke - 18.09.2017

Die Wilddogs konnten ohne ihre US-Importe den Spiders nicht wirklich Paroli bieten.

Die Wilddogs konnten ohne ihre US-Importe den Spiders nicht wirklich Paroli bieten. (© Pforzheim Wilddogs / Kerstin Gienger)

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