Stadion Wilmersdorf sieht Krimi entgegen

12.08.2017-Kiel Baltic Hurricanes - Berlin Rebels Bild: Alexander Tounkara, Mitte Am Sonntag trifft das Team der Berlin Rebels in seinem abschließenden Vorrundenspiel auf die Kiel Baltic Hurricanes. Kickoff der Partie der GFL Gruppe Nord im Stadion Wilmersdorf ist um 15 Uhr. Für die Gastgeber geht es um den Einzug in die diesjährigen Playoffs und die Verlängerung der Saison. Die Norddeutschen sind für diese bereits qualifiziert.

Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass sich beide Teams zum letzten Mal gegenüberstanden. Im Kieler Kilia-Stadion sahen über 1800 Zuschauer bei strömenden Regen einen 30:28 Erfolg der Gastgeber und deren vorentscheidenden Schritt in die Playoffs. Wenn es nach den Rebels geht, darf das Rückspiel gern auch mit einem Sieg der Heimmannschaft enden. Dieser würde dem Team von Head Coach Kuci ebenfalls die erneute Teilnahme an der Finalrunde bescheren.

Von Vorteil für die Rebels ist mit Sicherheit, dass Quarterback Terrell Robinson wieder zurück in Berlin ist: "Terrell und auch wir sind sehr froh, dass es nun zum Ende der Spielzeit doch noch geklappt hat und wir Terrell wieder dabeihaben.", so Kuci nach Robinsons Ankunft in Berlin. Der 25-jährige US-Amerikaner, der für die aktuelle Saison aus familiären Gründen zunächst absagen musste, war aber in ständigem Kontakt mit dem Head Coach. Wie wichtig die #10 für die Berliner ist, zeigte er bei seinem Auftritt in Hildesheim am vergangenen Samstag. 16 von 21 Pässen für 285 Yards erreichten die Wide Receiver und drei davon führten zu Touchdowns. Den längsten TD-Pass fing wieder einmal Alexander Tounkara, der mit 100 Yards pro Spiel auf Platz 2 der Passempfänger vorrückte und mit dem 57-Yard-Catch nur knapp unter seiner Saisonbestleistung blieb.

Dass Robinson auch gegen die Hurricanes in einer entscheidenden Situation erfolgreich agieren kann, bewies er in der vergangenen Saison im Berliner Mommsenstadion. In einem insgesamt von den Kielern bestimmten Spiel, der US-Amerikaner warf lediglich für 28 Yards, brachte die Kombination auf Wide Receiver Darius Outlaw den Rebels im vierten Versuch bei unter 30 Sekunden verbleibender Spielzeit doch noch den Sieg. Der Pass über 13 Yards machte aus dem zwischenzeitlichen 10-Punkte-Rückstand letztendlich noch ein 19:17.

Ein weiterer Vorteil könnte sein, dass sich die Norddeutschen bereits das Heimspielrecht für das Playoffviertelfinale erkämpft haben und sicher einige Spieler für dieses schonen werden, zumal sie in der kommenden Woche noch zum bedeutungslosen Nachholspiel in Hamburg antreten müssen. Aber auch die Dresden Monarchs, die bereits am Samstagnachmittag gegen die Cologne Crocodiles antreten, sind für die Ausscheidungsspiele qualifiziert und müssen vor dem Playoffviertelfinale in Frankfurt theoretisch keine Risiken mehr eingehen. Die Kölner, nach Minuszählern punktgleich mit den Hauptstädtern, lauern seit dem verlorenen direkten Vergleich auf jeden weiteren Punktverlust der schwarz-silbernen und hoffen, sich doch noch an diesen vorbeischieben zu können.

Wichtig wird für die Rebels werden, ob sie diesmal die Kreise von Kiels Running Back Christopher McClendon einengen können. Dieser führt mit sagenhaften 182 Yards pro Spiel einsam die Laufstatistik der GFL an. Gegen die Hauptstädter packte McClendon auf diese nochmal 170 Yards drauf. Sollte dieser gestoppt werden können, stünden die Chancen der Rebels auf die zweite Playoffteilnahme der Vereinsgeschichte nicht schlecht.

Thomas Sellmann - 30.08.2017

12.08.2017-Kiel Baltic Hurricanes - Berlin Rebels Bild: Alexander Tounkara, Mitte

12.08.2017-Kiel Baltic Hurricanes - Berlin Rebels Bild: Alexander Tounkara, Mitte (© Wulf Eike)

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