Jets unterliegen Meister

Die Jets-Defense hat noch einmal alles gegeben Die Troisdorf Jets hatten bei ihrem letzten Ligaauftritt am vergangen Samstag schon damit gerechnet, dass es ein schweres Spiel werden würde. Immerhin war mit den Solingen Paladins der ungeschlagene Ligaprimus zu Gast im Aggerstadion. Am Ende fiel die Niederlage gegen die mit Abstand beste Defense der Liga mit einem 0:33 aber dann doch höher aus, als es die Jets erwartet hätten.

Nach einer bärenstarken Hinrunde ging es für die Troisdorfer Footballer zum Saisonende hin immer weiter bergab. Zunächst noch sicher auf Platz zwei der Tabelle und mit der Aussicht, den Tabellenführer vielleicht am Ende noch ärgern zu können, fingen sich die Jets eine Niederlage nach der anderen ein.

"Die Gründe dafür sind vielfältig", sagt Head Coach Andreas Heinen. "Letztlich war aber das Hauptproblem, dass wir immer wieder Schlüsselspieler ersetzen mussten, die uns in der ersten Saisonhälfte zuverlässig zu unseren Siegen verholfen haben. Von Ausfällen haben wir zum Teil erst am Gameday erfahren. Irgendwann lässt sich so etwas einfach nicht mehr kompensieren."

Dass die Niederlage am Samstag nicht noch deutlicher ausgefallen ist, haben die Jets dabei ihrer tapfer kämpfenden Defense zu verdanken. Defensive Coordinator Connor McMullen, der die Troisdorfer für einen Masterstudiengang in den Niederlanden leider verlassen wird, hatte seine Jungs noch einmal zu Höchstleistungen motiviert.

Leider war es an diesem Tag die Offense, die einfach nicht ins Rollen kam. Ersatzgeschwächt auf der Quarterback-Position und erneut überraschend ohne Top-Running Back Pepe Bürling, gelang den Troisdorfern kaum etwas. Bezeichnend war eine Situation gleich im ersten Quarter, wo der Jets-Quarterback gleich zweimal hintereinander über die Füße eines Offensive Lineman stolperte und so den Angriff direkt wieder zum Erliegen brachte. Die Paladins machten es da deutlich besser und überraschten die Jets zuvor mit einem ihrer seltenen Pässe, den Wide Receiver Lars Wünnenberg direkt zum 7:0 tragen konnte.

Auch danach sahen die Fans, darunter auch viele Vereinsvertreter anderer Sportarten, die zum Abschluss der FörderEi-Aktion der Stadtwerke Troisdorf ins Aggerstadion gekommen waren, eine selten schwache Offense der Troisdorfer. Ein Pass der Jets landete zunächst in den Armen von Defensive Back Marlon Böntgen. Paladins-Running Back Daniel Rennich erlief im Anschluss den zweiten Touchdown für die Gäste und verwandelte auch den anschließenden Extrapunkt zum 14:0. Kurz darauf das gleiche Bild: eine Interception durch Dennis Odenhoven und ein weiterer Touchdown durch den Solinger Running Back Marvin Leimküller zum 21:0.
Im dritten Viertel nahmen die Gäste mit einem einzigen Drive viel Zeit von der Uhr, doch eine hellwache Jets-Defense verhinderte weitere Punkte.

Da der Angriff der Jets sich immer wieder schnell vom Ball trennen musste, gab es kaum mehr Verschnaufpausen für die Jungs von Defensive Coordinator McMullen. Mit nachlassenden Kräften sicherten sich die Paladins dann im letzten Spielviertel noch einmal zwei weitere Touchdowns durch Marvin Leimküller zum 33:0-Endstand. Die Gäste standen bereits vor der Partie als Meister der Regionalliga NRW fest und behielten so auch noch ihre weiße Weste.

Nach einem letzten Spiel in der regulären Saison gegen Bielefeld treffen die Solinger in den Aufstiegsplayoffs zur zweiten Bundesliga Nord zunächst zu Hause auf den Nord-Meister Elmshorn Fighting Pirates. Im Osten entscheidet sich das Rennen am kommenden Wochenende zwischen den Berlin Bears und den Spandau Bulldogs.

Am unteren Rand der Tabelle der Regionalliga NRW stehen die Dortmund Giants als Absteiger fest. Gerade erst in die Liga aufgestiegen, konnten die Riesen in diesem Jahr keines ihrer Spiele gewinnen. Aber neben den Dortmundern könnte es tatsächlich noch ein weiteres Team treffen. Sollte aus GFL 2 Nord neben den Assindia Cardinals, die bereits als Absteiger feststehen, ein weiteres NRW-Team den Weg in die Drittklassigkeit finden, dann müssten auch zwei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen. Die Entscheidung fällt am 2. September, wenn die Bonn Gamecocks mit den Lübeck Cougars gegenseitig um den Klassenerhalt kämpfen.

Ende September könnte es also noch einmal zu einem richtigen Showdown kommen, wenn Remscheid zum Rückspiel bei den Cologne Falcons antreten muss. Beide Teams sind aktuell punktgleich, doch die Domstädter haben nach dem 28:14-Hinspielsieg leicht die Nase vorn.

Tillmann - 28.08.2017

Die Jets-Defense hat noch einmal alles gegeben

Die Jets-Defense hat noch einmal alles gegeben (© Jets / R. Welde)

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