Söldner unterliegen Comets knapp

Cedric TownsendNach dem Lösen des Playoff-Tickets am vergangenen Wochenende gegen die Ingolstadt Dukes verloren die Marburg Mercenaries am Sonntag ihr drittes von der letzten vier Spielen. Gegen die Allgäu Comets zeigte sich insbesondere die Defensive vor 850 Zuschauern im Georg-Gaßmann-Stadion nicht in der Lage, der lauffreudigen Gäste-Offensive um den agilen Quarterback Cedric Townsend Einhalt zu gebieten.

Die Allgäu Comets zeigten sich bei ihrem ersten Angriffsrecht äußerst ausgeglichen im Lauf-Pass-Verhältnis. Immer wieder täuschten sie dabei einen Laufspielzug an, um dann allerdings doch den Ball zu werfen oder umgekehrt. So auch beim ersten Touchdown. Einen Pass von Quarterback Cedric Townsend pflückte der völlig freistehende Wide Receiver Brandon Kohn aus der Luft. Den Extrapunkt besorgte Kicker Matthias Schäffeler. Beim Zwischenstand von 7:0 für endete das Anfangsviertel.

Der Ausgleich im zweiten Spielabschnitt ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Denn direkt beim nächsten Ballbesitz arbeiteten sich die Hausherren, angeführt von Quarterback Chad Jeffries, mit chirurgischer Präzision übers Feld. Unterm Strich stand der Touchdown-Pass von Jeffries auf Fänger Hendrik Schwarz. Den Extrapunkt verwandelte Schwarz, gleichzeitiger Kicker der Marburger, höchstpersönlich. Er blieb bei den Extrapunkten perfekt.

Bis zum Ende des ersten Durchgangs veränderte sich die Punktetafel nicht mehr. Denn sowohl die Marburger als auch die Allgäuer versagten jeweils bei vierten Versuchen. Der Führung kam Hendrik Schwarz noch am nächsten. 90 Sekunden vor der Halbzeit versagten ihm bei einem Field-Goal-Kick jedoch die Nerven. Somit ging es mit 7:7 in die Kabine.

Aus eben der kamen die Gastgeber mit mehr Elan und arbeiteten sich mit kurzen und präzisen Pässen von Chad Jeffries immer weiter nach vorne. Ein kurzer Pass auf Running Back Andrecus Lindley verwandelte dieser aus 30-Yard-Entfernung zur Endzone zum Touchdown - 14:7 für Marburg Doch Cedric Townsend und Brandon Kohn gaben die passende Antwort auf den ersten Rücksta nd. Denn darauffolgenden Angriffsrecht für die Gäste wurde die ansonsten recht stabile Marburger Laufverteidigung regelrecht überrannt. "Uns haben drei Stammspieler gefehlt, aber wir haben auch ansonsten nicht gut gespielt. Es waren mal viel zu viele schlechte Tackles dabei", beklagte Defensive Coordinator Sam Weiss das alte Leid der Marburger. Townsend als auch Kohn setzten den Hausherren mit ihren Läufen gehörig zu. Passenderweise schloss Ersterer den Angriff mit einem Rushing Touchdown ab. Somit gingen die Teams gleichauf ins Schlussviertel.

In diesem legten die Marburger dank eines Touchdowns von Phil Lanieri vor. Und die Führung hielt lange. Es war weniger als eine Minute auf der Uhr, als die Allgäu Comets den Anschluss schafften – wieder durch einen Lauf von Cedric Townsend. Und die Gäste gingen aufs Ganze: 24 Sekunden vor Schluss verwandelten sie den Zwei-Punkte-Versuch nach einem Townsend-Pass auf den massigen Tight End Leonard Bröcker zum 22:21. "Ich bin verdammt noch einmal wütend", sagte ein wenig gesprächiger, äußerst angefressener und vom Auftreten seines Teams enttäuschter Mercenaries-Cheftrainer Dale Heffron.

Benjamin Kaiser - 15.08.2017

Cedric Townsend

Cedric Townsend (© Frank BAUMERT)

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