Dukes ohne Druck ins Heimspiel gegen Frankfurt

Verzeichneten zusammen bereits 13 Touchdowns für die Dukes: Lorenz Regler (rechts) und Jan Hochschild. "Das wird eine richtig schwere Rückrunde für uns. Zu Beginn wurden wir als Aufsteiger ja nicht ernst genommen und von Vielen sogar als Abstiegskandidat gehandelt. Das hat sich jetzt geändert, die Gegner werden uns künftig viel besser vorbereitet entgegentreten", gibt sich Eugen Haaf vor dem Start in die Rückrunde skeptisch. Zwar liegt sein Team nach den ersten sieben Begegnungen klar auf Playoff-Kurs, doch der Head Coach der Ingolstadt Dukes beklagt sich über eine ganze Reihe angeschlagener Stammspieler.

Das trifft viele andere Vereine zwar ähnlich, doch haben die meisten Klubs inzwischen noch einmal Verstärkungen geholt. "Die Situation hat sich deutlich geändert. Die komplette Liga hat personell noch einmal nachgelegt. Wir haben das nicht getan, dazu kommt, dass wir weiter von großen Personalsorgen geplagt werden", verweist er auf seine vielen Ausfälle, zu denen jetzt auch Andrew Berg zählt, der noch mindestens sechs Wochen fehlen wird.

Dennoch können die Dukes ohne Druck antreten, denn die vor Saisonbeginn ausgegebenen Ziele, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und wenn möglich in Bayern die Nummer eins zu werden, haben sie längst in beeindruckender Weise erreicht. So sehen alle dem Spiel gegen die Frankfurt Universe am kommenden Samstag (18.30 Uhr im ESV-Stadion) ohne große Sorgen entgegen.

Im Gegenteil: die Spieler freuen sich schon auf das erneute Aufeinandertreffen mit den Hessen, mit denen sie sich vor zwei Jahren in der GFL 2 zwei packende Duelle geliefert haben, die damals jeweils mit knappen Siegen der Frankfurter endeten.

Gerade die jungen Talente der Dukes bekommen durch die vielen Ausfälle viel eher die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Und das ist ihnen bisher auch sehr gut gelungen. "Die deutschen Nachwuchsspieler, die wir geholt haben, können wir durchaus als Glücksgriff betrachten. Sie haben uns auf jeden Fall besser gemacht", ist Haaf überaus zufrieden.

Gegen Frankfurt können sie das am Samstag erneut zeigen, auch wenn sich alle darüber im Klaren sind, das es ausgesprochen schwer werden wird, die bärenstarke Defense der Hessen zu knacken.

Elmer Ihm - 10.07.2017

Verzeichneten zusammen bereits 13 Touchdowns für die Dukes: Lorenz Regler (rechts) und Jan Hochschild.

Verzeichneten zusammen bereits 13 Touchdowns für die Dukes: Lorenz Regler (rechts) und Jan Hochschild. (© Ralf Lüger)

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