Rebels verlieren beim Aufsteiger

Die Teamcaptains der Berlin RebelsDie Berlin Rebels unterliegen am Sonntagnachmittag den gastgebenden Cologne Crocodiles mit 29:34.

Der 14:6 Erfolg der Berliner im Hinspiel versprach ein ebenso spannendes Rückspiel und die 1023 Besucher im Kölner Sportpark Höhenberg wurden nicht enttäuscht. Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Sehenswerte Aktionen, aber auch individuelle Fehler auf beiden Seiten ließen bis zum Schluss offen, wer den Sieg davontragen würde.

Die Gäste mussten bereits in ihrem ersten Drive zwei Missgeschicke verkraften: Eine Holdingstrafe und ein anschließender Fumble bei der Ballübergabe brachte die Domstädter an der 38-Yard-Linie der Rebels in Ballbesitz. Kevin Parks benötigte für diese Distanz anschließend nur einen Versuch (PAT Noah Plöttner.) Den Running Back der Gastgeber, der in dieser Saison bereits einige Verteidigungsreihen mehrfach düpierte, hatten die Rebels wie auch beim Hinspiel zeitweise gut im Griff, als Kickoffreturner konnte sich Parks mehrfach gut in Szene setzen.

Beide Teams setzten voll auf Offensive, spielten vierte Versuche mehrfach aus. Die Rebels setzten trotz des Fehlens von Wide Receiver Nicolai Schumann wieder vornehmlich auf das Passspiel. Alexander Tounkara Koune erzielte allein 246 Yards, die Secondary der Kölner hatte vor allem mit ihm sehr viel Mühe. Allerdings machten sich die Rebels viele Plays durch Strafen wieder einmal selbst kaputt und erzielte Punkte wurden vom Scoreboard genommen. Nach dem ersten aberkannten Lauftouchdown von Chris Smith zu Beginn des zweiten Viertels erzielte Tounkara, eben noch wegen Haltens bestraft, mit einem 34-Yard-Catch den 7:7 Ausgleich.

Postwendend legten die Gastgeber durch Olaf Fries nach 16-Yard-Pass von Benjamin Mentges nach und die Berliner ließen sich ebenfalls nicht bitten. Quarterback James Harris stellte nicht nur bei seinem 7-Yard-TD-Run wieder seine läuferischen Qualitäten unter Beweis. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber nach einem 30-Yard-Field-Goal mit drei Punkten in Front. Rebels Kicker Phillipp Friis Andersen hatte mit seinem Versuch aus 52 Yards den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber nach links.

Unmittelbar nach der Pause mussten die Rebels eine erhebliche Schwächung hinnehmen und die hatte sofort Folgen. Jamaal White, der beste Defensive Back und Returner der Charlottenburger wurde wegen Targeting vom Platz gestellt und wird somit auch beim nächsten Spiel in Braunschweig fehlen. Crocodiles‘ Tight End Trevor Vasey nutzte die entstandene Lücke sofort und erhöhte mit seinem 49-Yard-Catch die Führung der Gastgeber auf 10 Punkte. Von nun an waren die jungen Defensive Backs Jason Owusu und Gino Chongo auf sich allein gestellt, ließen anschließend aber nur noch ein Big Play von Vasey zu.

Durch das 40-Yard-Field-Goal von Andersen Yards blieben die Gäste auf Tuchfühlung. Alles war weiter möglich. Die nächsten Scores beider Teams ließen nicht lange auf sich warten. Wieder ging es für die Gastgeber mit einem 18-Yard-Lauf durch Parks erfolgreich durch die Mitte in die Endzone und die Kombination Harris/Tounkara schlug auf der Gegenseite mit gelungenem Pass über 36 Yards erneut zurück. Der nach dem 31:23 vom Aufsteiger geblockte PAT der Rebels sorgte allerdings für ein Unentschieden im direkten Vergleich und so für zusätzliche Spannung. Etwas Pech hatten diese auch nach ihrem anschließenden Onside-Kick. Der wurde zwar von Anderson gesichert, allerdings ein Yard zu früh. Somit kam der Aufsteiger an eben der Stelle in Ballbesitz, aber vor ihrem dann notwendig gewordenen Field-Goal-Versuch nur zu 20 Yards Raumgewinn. Plöttner verzog ebenfalls nach links und die Kölner gingen ohne Punkte aus diesem verheißungsvoll begonnenen Drive.

Kurz vor Ende des dritten Spielabschnitts warf James Harris als letzter QB der GFL in dieser Saison eine Interception. Für die Crocodiles reichte es anschließend zu einem Field Goal, Plöttner traf aus 30 Yards zum 34:23. Nun machten die Gäste das Spiel schnell. Chris Smith mit einem Lauf in die gegnerische Hälfte, Tounkara bis in Field Goal Nähe und erneut Smith bis in die Red Zone der Hausherren. Darius Outlaw verkürzte nach 17-Yard-Pass von Harris auf fünf Punkte, verlor hierbei seinen Helm. Die Rebels nahmen vor der Conversion eine Auszeit. Dies sollte zum Ende noch wichtig werden.

Erneut stoppte die Defense der Rebels den Kölner Angriff und hatte knapp 80 Yards zum Sieg vor sich. Dieser gelang allerdings nicht. Den Charlottenburgern, die inzwischen (um Auswechselfehlern vorzubeugen) ohne Auszeiten unterwegs waren, wurde zum zweiten Mal wegen Haltens ein Touchdown aberkannt. An der Kölner 20 stehend, gab es dann als Todesstoß eine Strafe, die viel zu oft gegen die schwarz-silbernen verhängt wird. Wieder einmal war die Playclock abgelaufen und der vierte Versuch scheiterte nun bei unter einer Minute verbleibender Spielzeit und 15 zu überwindenden Yards.

Die Rebels haben somit zwar das Spiel verloren, aber den direkten Vergleich gewonnen. Das könnte für die Vergabe der Playoffplätze noch wichtig werden.

Thomas Sellmann - 12.06.2017

Die Teamcaptains der Berlin Rebels

Die Teamcaptains der Berlin Rebels (© Tillmann)

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