Vierter Panther-Sieg in Folge

Bei den Düsseldorf Panthern läuft es nach der Auftaktniederlage nun rund.Am Ende wurde Deejay Anderson von den zahlreichen Panther-Fans in Essen mit Sprechchören gefeiert. Und das völlig zu Recht, denn wie seine Mannschaft, die Düsseldorf Panther dort bei den Assindia Cardinals auftrat, war eigentlich nur mit einem Wort zu beschreiben: Souverän. Der Vater des Erfolgs der Raubkatzen blieb aber dennoch bescheiden und gab das Lob der Fans sofort an seinen Defense-Trainer Terence Amegatcher weiter. "Wenn es heute ein Game-of-the-Game gibt, dann gilt diese Auszeichnung der Defense von Terence. Sie hat uns in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten, als es für die Offense nicht so lief." Vier abgefangene Bälle vom gegnerischen Spielmacher Fabian Schorn, drei Defense-Touchdowns und einen erzwungenen Ballverlust, ließen auch Amegatcher strahlen. "Wir haben gemerkt, dass die Offense Schwierigkeiten hatte und dann haben wir versucht zu helfen." Was überaus erfolgreich gelang. Am Ende stand vor über 2.000 Zuschauern in Essen ein 39:7 für die Panther in den Notizbüchern.

Bei fast schon sommerlichen Bedingungen entwickelte sich im Essener Sportpark "Am Hallo" zunächst ein zäher Kampf beider Mannschaften, der sich in der Mitte des Spielfeldes austrug. Anscheinend hatte Panther-Bollwerk Stephon Font-Toomer nach 13 gespielten Minuten genug davon, als er einen Pass von Cardinals Spielmacher Fabian Schorn kurz vor der Endzone abfing und zur Panther-Führung verwandelte. Der nächste Drive von Schorn: Diesmal schnappte sich DB Till Janssen, der ein starkes Spiel in Essen machte, einen Pass, der eigentlich für Wide-Receiver Yannik Baumgärtner gedacht war und lief genau wie Font-Toomer vier Minuten zuvor in die Sechs-Punkte-Zone der Cardinals. Für Defense-Spieler wie Till Janssen sicherlich eine besondere Situation einen Touchdown zu erzielen. "Es hat mir sehr viel Spaß gemacht unserer Offense zu helfen und zu sehen, dass die Zahnräder bei uns ineinander greifen." Kurz vor der Halbzeit war auch die Offense geweckt, als Spielmacher Zach Maynard erst Manuel Engelmann mit einem weiten Pass bediente und dann selber bis kurz vor die Endzone der Cardinals lief. Die zwei Yards bis in die Endzone und zur 20:0 Führung für die Benrather waren dann kein Problem von Running Back Octavias McKoy.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gastgeber. Ein schöner Drive führte die in grün gekleideten Ruhrstädter zum ersten und einzigen Mal in die Panther-Endzone. Der ehemalige Düsseldorfer Julian Zorz fand einen kleinen ungedeckten Raum in der Panther-Defense, sprintete an der Seite hindurch und trug unter dem großen Jubel der Essener-Footballfans den Ball zum 6:20 in die Endzone. Wer jetzt geglaubt hatte, die Panther kämen nun in Bedrängnis, der hatte sich zu früh gefreut. Direkt im Gegenzug stellte Florian Eichhorn den alten Abstand wieder her. Noch schlimmer aus Cardinals-Sicht: Kurz vor der Endzone und dem möglichen neuen Anschluss verlor Fabian Schorn an der Fünf-Yards Linie den Ball und die Raubkatzen waren wieder in Ballbesitz. Sergey Kendus und der dritte Defense-Touchdown von Marius Burgsmüller stellten das Ergebnis auf den Endstand von 39:7.

"Wenn eine Mannschaft auf beiden Seiten des Balles als ein Team auftritt und sich gegeneinnander hilft, dann hat die anderen Mannschaft immer Probleme, das Spiel zu gewinnen. Das hat man hier heute gesehen. Wir haben zwar in der Offense einige schöne Spielzüge gezeigt, aber gegen unsere Defense war die Offense heute blass", resümierte Cheftrainer Deejay Anderson.

Wittig - 23.05.2017

Bei den Düsseldorf Panthern läuft es nach der Auftaktniederlage nun rund.

Bei den Düsseldorf Panthern läuft es nach der Auftaktniederlage nun rund. (© Anderson)

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