Wiesbaden vor schwerem Gang in Nürnberg

Head Coach Patrick Griesheimer rechnet sich als Offensive Coordinator etwas für Nürnberg aus.Beim Blick auf die aktuelle Tabelle der GFL 2 Süd fällt den Anhängern der Wiesbaden Phantoms natürlich auf, dass die Phantoms nicht ansatzweise dort stehen, wo sie stehen könnten. Rang sieben – nach dem Rückzug der Rhein-Neckar Bandits ist dies in diesem Jahr der letzte Platz und damit das Gegenteil von dem, was man sich in Wiesbaden wünscht.

Ausgerechnet jetzt muss das Team am 20. Mai zu den Nürnberg Rams, die mit 4:0 Punkten und 117 eigenen Zählern die Tabelle anführen und Titelkandidat Nummer eins geworden sind. Auf dem Papier scheint es eine klare Sache zu sein, in den sozialen Medien sehen sich einige Rams bereits vor einem 50:0-Triumph über Wiesbaden. Phantoms-Head-Coach Patrick Griesheimer gibt allerdings zu bedenken, dass die Rams bisher weder gegen die besten Defenses der Liga spielten, noch ihre eigene Defense überragend sei. 74 Punkte mussten die Franken in zwei Spielen hinnehmen, davon allein 34 beim 55:34-Sieg in Kirchdorf.

Er reise als Offensive Coordinator entsprechend zuversichtlich nach Nürnberg, so Head Coach Griesheimer. Die Abwehr von Defensive Coordinator Primo Lursini habe zudem das Potenzial, die Angriffe der Rams zu stoppen. Sein Gegenüber Salimir Mehanovic scheint jedoch ebenfalls um Stärken und Schwächen seines Teams zu wissen. Der 55:34-Sieg am Kirchheimer Inn, das wohl unbeliebteste Auswärtsspiel in einer GFL-2-Süd-Saison für die meisten Teams, ließ die Liga bereits aufhorchen, und auch das 62:40 mit einer 56:26-Führung zu Beginn des vierten Viertels gegen die Fursty Razorbacks ist mehr als beeindruckend.

559 Yards überbrückte die Nürnberger Offense pro Spiel, Wiesbaden lediglich 281,5. 17 Touchdowns stehen fünf gegenüber, während Wiesbadens Defense mit 320 zugelassenen Yards besser steht als die Rams (345 Yards). Nürnberg setzt mit dem Ball auf Pässe, durch die 351 Yards erzielt wurden. 208 Yards legten die Rams am Boden zurück. Die Running Backs Johannes Fleischmann (94,5 Yards pro Spiel) und Lars Kozlowski (68 Yards) tauchen hier in den Top Ten der Liga auf. Phantom Jannis Fiedler ist mit durchschnittlich 83,5 Yards aktuell Siebter.

Nürnbergs englischer Quarterback James Slackbringt bringt rund 55 Prozent seiner Pässe an den Mann, und sein Go-to-guy ist dabei Dauerbrenner Florian Rabe mit durchschnittlich drei Touchdowns und 18 Punkten pro Spiel. 15 Catches, 13,7 Yards Raumgewinn pro Catch, sechs Touchdowns und 206 Yards sind Rabes bisherige Bilanz. Nummer 81 ist immer eine gute Anspielstation, auf die auch im Backfield stets geachtet werden muss.

Es wird entsprechend schwer in Nürnberg für die Wiesbadener zu punkten. "Phans", die am Samstag um 17 Uhr ein mögliches "Wunder" auf dem Zeppelinfeld erleben möchten, sind den Phantoms herzlich willkommen. 257 Kilometer und rund zweieinhalb Stunden gemütlicher Autofahrt sind es aus Wiesbaden in die fränkische Hauptstadt.

Auerbach - 19.05.2017

Head Coach Patrick Griesheimer rechnet sich als Offensive Coordinator etwas für Nürnberg aus.

Head Coach Patrick Griesheimer rechnet sich als Offensive Coordinator etwas für Nürnberg aus. (© Schüler)

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