Lange Siegesserie beendet

Für die Ingolstadt Dukes ging eine lange Siegesserie zu Ende. 637 Tage nach der letzten Niederlage (17:20 gegen Frankfurt Universe) musste sich der Aufsteiger im Heimspiel gegen die Marburg Mercenaries mit 10:16 geschlagen geben und verpasste es damit, sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Immer wieder, wenn die Gastgeber nahe an der Endzone waren, handelten sie sich unnötige Strafen ein – oder aber, sie erwiesen sich wenig einfallsreich, wenn es darum ging, den Ball in die Endzone zu befördern.

"Wir haben anfangs mit angezogener Handbremse gespielt. Da waren wir zu zögerlich. Wir sind erst kurz vor der Halbzeit aufgewacht," kritisierte Offensive Coordinator Frank Roser und Head Coach Eugen Haaf ärgerte sich über viele unnötige Flaggen: "Immer wieder, wenn wir in aussichtsreicher Position waren, sind wir durch dumme Fouls zurückgeworfen worden. Dann ist es natürlich auch für den Offensive Coordinator schwierig, weil er ständig kurzfristig seine Spielzüge ändern muss."

Doch Roser selbst gab sich auch selbstkritisch: "Ein einziger Touchdown ist entschieden zu wenig. Da kann ich mich von der Kritik nicht ausnehmen. Hier muss ich einen besseren Job machen." Wobei er aber auch neidlos anerkannte: "Die Marburger haben einen super Job gemacht. Deshalb haben sie auch nicht unverdient gewonnen."

Nach punktelosem ersten Quarter zogen die Gäste durch einen Touchdown von Philip Lanieri und ein Field Goal von Karol Czapinski auf 10:0 davon. Alle Versuche der Dukes, den Ball in die Endzone zu bringen, verpufften, so dass sie schließlich versuchten, mit einem Field Goal wenigstens wieder etwas heranzukommen. Zoran Sisak gelang das auch kurz vor der Halbzeit, so dass den Dukes im zweiten Durchgang noch alles offen stand.

Und es sah auch gar nicht schlecht aus, denn Jerome Morris gelang mitte des dritten Quarters der Ausgleich - die Partie war wieder offen. Doch zu Beginn des letzten Viertels wurden die Dukes dann noch einmal kalt erwischt. Quarterback Emanuel Lewis setzte Hendrik Schwarz mit einem zentimetergenauen Pass ein, und der lief locker durch bis in die Endzone.

Weil die Gäste aber den Zusatzkick nicht nutzen konnten, hatten die Dukes jetzt die besseren Karten. Mit einem weiteren Touchdown hätten sie noch die Wende schaffen können. Aber trotz guter Gelegenheiten in der Schlussphase schafften die Dukes das nicht mehr, weshalb sich die Marburger am Ende über einen nicht unverdienten, aber auch ein wenig glücklichen Sieg freuen konnten.

Die Dukes haben die Pleite schnell abgehakt und blicken schon auf das nächste Wochenende voraus, am Samstag sind Allgäu Comets im ESV-Stadion zu Gast (18.30 Uhr). "Diesem Spiel gilt jetzt unsere volle Konzentration, die Partie gegen Marburg sollten wir möglichst bald abhaken", blickt Haaf voraus und Roser ergänzt zuversichtlich: "Wir müssen jetzt so schnell wie möglich zurückkommen. Die Niederlage gegen Marburg wird uns nicht umwerfen."



Elmer Ihm - 14.05.2017

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