Raiders erst zum Schluss souverän

Perfektes Football-Wetter lockte knapp 3500 Zuschauer ins Tivoli nach Innsbruck. Beim ersten internationalen Heimspiel in der CEFL empfingen die Tirol Raiders die Triangle Razorbacks aus Dänemark. Sogar einige dänische Fans hatten die weite Reise nach Tirol angetreten und sorgten gemeinsam mit den Raiders-Fans für eine unglaublich tolle Stimmung. Doch zum Feiern war am Spielende nur den östereichischen Fans zumute, denn die Raiders siegten nach einigen Startschwierigkeiten am Ende sehr deutlich mit 35:0.

Doch bis dahin war es mehr Arbeit als gedacht für die Gastgeber, so war Tirols Head Coach Shuan Fatah am Ende des Spiels auch erleichtert über den Sieg: "Wenn man genau hingesehen hat, dann haben die Dänen immer genau da draufgehauen, wo es besonders weh getan hat. Die #12 Oliver Holmlund hat outstanding gespielt, wir haben unsere besten beiden Jungs auf ihn angesetzt und er hat uns trotzdem immer wieder alt aussehen lassen. Das haben wir zwei Quarter nicht in den Griff bekommen. Wir waren sehr überrascht wie die Razorbacks hier aufgetreten sind, wie sie gegengehalten haben. Zum Glück haben wir in der zweiten Hälfte die Kurve bekommen. Im dritten Quarter klappte einfach alles und dann kam auch Ruhe ins Team."

Auf der anderen Seite konnte der ebenfalls aus Deutschland stammende Razorbacks Head Coach Sebastian Fandert der Niederlage seines Teams auch viele positive Gesichtspunkte abfinden: "Das Spiel war hart. Wir sind viel besser rein gestartet als wir gedacht haben. Unser Fokus war auf die #7 Sandro Platzgummer, wir wollten ihn stoppen. Wir waren auf Runs vorbereitet und dann kommen die Raiders und fangen an zu werfen. Dann haben wir das Spiel angepasst und bis zum dritten Quarter gut mitgespielt. In der Halbzeit als wir nur mit einem 0:7-Rückstand in die Kabine kamen, waren die Jungs "fired up". Du hast nicht immer die Chance in Innsbruck zur Halbzeit nur so knapp zurückzuliegen. Die Jungs haben alles rein gelegt. Das war heute eine Lifetime Oportunity. Wenn wir in Dänemark so auftreten, wie wir im Tivoli heute gespielt haben, dann werden wir uns den achten Meistertitel holen."

Die beiden Teams starteten hoch konzentriert und ließen in der ersten Halbzeit nur wenige Punkte zu. Insgesamt gab es nur einen einzigen Touchdown und der war zu Gunsten der Tirol Raiders. Für die Punkte verantwortlich zeichnete #7 Sandro Platzgummer. Überhaupt zum ersten Mal als Footballer am Feld verwandelte #9 Thomas Pichlmann, der Ex-Wacker-Fußballstürmer, den Extrapunkt. Diese Feuerprobe hatte er also mit Bravour gemeistert und wurde entsprechend vom Publikum gefeiert. Den Raiders gelang einiges überhaupt nicht. Es gab sogar zwei Fumbles und viele Plays konnten nicht abgeschlossen werden. Auf der anderen Seite agierte #12 Oliver Holmlund outstanding und machte der Raiders Defense das Leben schwer. Am Ende des 1. Quarters stand es dann recht unerwartet für die meisten Zuseher und Experten nur 7:0. Das zweite Quarter blieb überhaupt punktlos.

Erst nach der Halbzeit zündeten die Tirol Raiders den Turbo - sehr zur Freude der Zuschauer am Tivoli. Den Auftakt dazu machte #20 Patrick Pilger mit einer Interception in der eigenen Endzone. Razorbacks #7 Peter Linnemann wollte den Ball von der 16-Yard-Linie in die Endzone werfen, doch Pilger fing den Ball ab und trug ihn aus der Endzone auf die 10-Yard-Linie. Es folgten ein Pass auf #15 Simon Unterrainer für 22 Yards, ein Lauf von #12 Sean Shelton für 27 Yards und am Ende ein Pass auf #7 Platzgummer für 12 Yards in die Endzone. #9 Pichlmann verwandelte den PAT ganz sicher. Der Return der Dänen wurde an der 30-Yard-Linie gefumbelt, dafür verantwortlich zeichnete #16 Arno Schwarz. Im Anschluss warf #12 Sean Shelton einen 30-Yard-Pass auf #7 Sandro Platzgummer zum dritten Touchdown für die Tirol Raiders. #9 Thomas Pichlmann erzielte den Extrapunkt.

Die Triangle Razorbacks starteten ihre Offensive mit einem Pass von #7 Peter Linnemann auf #12 Oliver Holmlund für 12 Yards. Dann war aber schon wieder Schluss, #24 Fabian Seeber fing die zweiten Interception in diesem Quarter. Solche Fehler der dänischen Offense bestraften die Raiders umgehend. Dieses Mal ging der Pass auf #34 Filip Vlajic in die Endzone. Extrapunkt durch #9 Thomas Pichlmann. 28:0 der Stand nach dem dritten Quarter. Im Schlussviertel mussten die Razorbacks nach drei unvollständigen Pässen punten. #7 Sandro Platzgummer nahm den Ball an der 3-Yard-Linie auf und trug ihn über das ganze Feld in die Endzone. #9 Thomas Pichlmann erzielte mit dem Extrapunkt den Endstand von 35:0 für die Tirol Raiders.

Wittig - 07.05.2017

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