Mehr US-Spieler in der GFL

In Washington ist der erste Football-Flieger bereits gestartet.Kurzfristig noch vor dem ersten Spieltag der neuen GFL-Saison ist verfügt worden, dass die Ausländerregelung, also die Limitierung von Nicht-Europäern in deutschen Football-Erstliga-Teams, für die Spielzeit 2017 ersatzlos gestrichen wird. Wie football-aktuell.de erfuhr, hat das Bundsinnenministerium in Berlin mit dem AFVD-Präsidium eine besondere Vereinbarung getroffen, die beinhaltet, einreisewilligen US-amerikanischen Football-Spielern, die sich nicht mit den Werten der Trump-Administration identifizieren können, großzügig die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland zu erlauben, um in deutschen Landen ihrem Sport nachgehen und einen Asylantrag stellen zu können.

In den letzten Tagen wurde eine größere Anzahl von amerikanischen Staatsbürgern vor der deutschen Botschaft in Washington gesichtet, die sich den Weg auf das Botschaftsgelände frei tackelten, um entsprechende Anträge abzugeben. Mittlerweile soll das überforderte Botschaftspersonal das Internationale Rote Kreuz um Hilfe gebeten haben. Die Hilfsorganisation habe schnell reagiert und wärmende Decken und Zelte, die im Innenhof der Botschaft aufgebaut wurden, bereit gestellt, die die Situation für alle Beteiligten erleichtern sollen. Als logistisch besonders schwierig soll sich allerdings die Versorgung mit Lebensmitteln erwiesen haben, da laut einer Mitteilung des Roten Kreuzes die für solche Fälle vorgehaltenen Vorräte binnen Stunden aufgebraucht worden seien.

Vor wenigen Stunden nun wurde vom Balkon der Botschaft aus verkündet: "Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden ist." Eine Sondermaschine ist derzeit auf dem Weg von Washington nach Frankfurt/Main, um die rund 150 ehemaligen College-Spieler und wohl auch eine kleinere Anzahl von namentlich noch nicht benannten NFL-Profis nach Deutschland zu fliegen. Letztere sollen sich der Botschaft gegenüber bereit erklärt haben, die Kosten für den gesamten Transport übernehmen zu wollen, und ließen Kautionen von je 100.000 US-Dollar von ihren Kreditkarten abbuchen.

Es ist nun zunächst geplant, die Asylsuchenden zunächst in Turnhallen in der Nähe der Sportschule des Landessportbundes Hessen unterzubringen und die Asylanträge zügig zu bearbeiten. Nach Auszahlung eines Begrüßungsgeldes und der Absolvierung eines Intensiv-Crash-Kurses in deutscher Sprache sollen die Amerikaner noch im April auf die GFL-Clubs verteilt werden. Die mildtätige Geste und das schnelle Entgegenkommen der deutschen Behörden hat allerdings inzwischen Nachahmer dazu bewogen, deutsche Generalkonsulate in den USA aufzusuchen, um dort ebenfalls Asylanträge zu stellen. Vor allen Dingen in San Francisco, Los Angeles, Miami und New York seien Dutzende potenzielle Antragsteller vorstellig geworden. Ob auch für sie mit einer schnellen humanitären Reaktion der deutschen Behörden zu rechnen ist, ist noch unsicher. Angesichts von mehreren Millionen aktiven Footballern in den USA sei es notwendig, hier schnell über eine Obergrenze Verständigung zu erzielen, haben einzelne Politiker bereits gefordert.

April, April - 01.04.2017

In Washington ist der erste Football-Flieger bereits gestartet.

In Washington ist der erste Football-Flieger bereits gestartet. (© Peters)

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