Clemson neuer Champion

QB Deshaun Watson #4 (Clemson Tigers) war der Matchwinner in Tampa.Clemson ist die große Überraschung in Tampa gelungen. Im National Championship Game gegen Alabama revanchierten sich die Tigers für die letztjährige Niederlage (40:45) gegen die Crimson Tide und schlugen sie in de Nacht von Montag auf Dienstag mit 41:35. Gleichzeitig wurde Alabamas 26 Spiele andauernde Siegesserie in der FBS Spielklasse ruckartig beendet. Clemson kann somit für sich seine erste College Football Meisterschaft seit 1981 sichern.

Die Entscheidung fiel nach einer grandiosen Aufholjagd im vierten Viertel. QB Deshaun Watson, der mit diesem Match bewies, der wohl aktuell beste Quarterback im College Football zu sein, sollte in den letzten Spielminuten den Ball kontrollieren und Alabamas hochgelobte Defense, war zeitgleich nicht mehr in der Lage, Watson gefährlich zu werden. Auch wenn es sehr viele Ähnlichkeiten im Vergleich mit dem Vorjahresfinale gab, so ließ sich der knappe Sieg an einigen Punkten festmachen.

Alabama erlaubte bisher seinen Gegnern in der eigenen Red Zone nur selten zu punkten. Ganz genau waren diesen 38,1 Prozent aller gegnerischen Angriffsspielzüge. In Tampa drehte Clemson den Spieß um und alle vier Versuche, die innerhalb der gegnerischen Red Zone starteten, landeten auch in Alabamas Endzone. Die Fähigkeit, sich auf der kurzen Distanz gegen die mobile Verteidigung des bisherigen Champions durchzusetzen, galt als einer der Schlüsselpunkte im Finale. Clemson generierte alleine aus diesen Spielsituationen 28 Punkte.

Fatal aus Sicht von Alabama erwies sich auch die Tatsache, dass die Crimson Tide diesmal zwei Turnover nicht in Punkte ummünzten. Zwei Fumblesituationen, eine nach einem mißglückten Snap und die zweite, nachdem Linebacker Ryan Anderson den Ball sicherte, waren zwei wirklich nennenswerte Geschenke der Defense an ihre Offense, doch auch weil Clemsons Defense aggressiver aufspielte als in der gesamten regulären Saison bisher gesehen, agierte Alabamas Offense zu oft mit angezogener Handbremse. Nur 66 Spielzüge generierte der Angriff des Favoriten im gesamten Spiel, während Clemson alleine 21 first downs in den letzten beiden Vierteln erkämpfte. QB Watson konnte vor allem nach der Pause ungestört operieren und warf 23 von 34 Pässen komplett. Zu seinen Lieblingsanspielstationen gehörte zum Beispiel Hunter Rendrow. Er fing alleine zwei Touchdown-Pässe und catchte den Ball insgesamt zehnmal. Watsons überragende 420 passing Yards verteilte er hauptsächlich auch vier Receiver. Den Passverteidigern von Alabama gelang es zu selten, dieses Passgewitter zu stören, so dass hier der nächste entscheidende Unterschied zwischen dem neuen Meister und dem alten Meister zu finden war.

Schlüter - 10.01.2017

QB Deshaun Watson #4 (Clemson Tigers) war der Matchwinner in Tampa.

QB Deshaun Watson #4 (Clemson Tigers) war der Matchwinner in Tampa. (© Getty Images)

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