Jackson überrennt Pittsburgh

Justin Jackson lief für 224 Yards und drei Touchdowns.Northwestern hatte vor dem gestrigen Pinstripe Bowl gegen Pittsburgh erst zwei Bowls gewonnen, 1948 den Rose Bowl und 2012 den Gator Bowl nämlich. Nun sind es drei: Gegen die Panthers siegte das Team um Coach Pat Fitzgerald 31:24. Das hatten sie vor allem ihrem Running Back Justin Jackson zu verdanken, der für 224 Yards und drei Touchdowns lief. "Justins Tag wird als eine der besten Leistungen von Northwestern Running Backs aller Zeiten eingehen", meinte ein stolzer Cheftrainer Fitzgerald.

Die Wildcats hatten zugegeben auch etwas Glück. Der gegnerische Läufer James Conner verletzte sich in der ersten Halbzeit und kehrte nicht mehr zurück. Besonders gravierend war jedoch eine Verletzung von Nathan Peterman, dem Quarterback, im dritten Durchgang. Bis dahin war Pittsburgh noch auf Augenhöhe mit ihrem Gegner, Peterman war selbst über fünf Yards für die 17:14-Führung gelaufen. Sein Ersatz Ben DiNucci konnte derweil nicht überzeugen und warf zwei Interceptions.

Im dritten Viertel lief auch Justin Jackson das dritte Mal in die Endzone, dieses Mal über 40 Yards, um seine Mannschaft wieder in Führung zu bringen. Pittsburgh zuckte mit noch 13 Minuten zu spielen ein letztes Mal, als DiNucci für das 24:21 passte. Doch fortan dominierte Northwestern, zuerst passte Clayton Thorson punktreich über 21 Yards zu Garrett Dickerson, dann traf Jack Mitchell ein Field Goal, um auf 31:24 zu erhöhen und in der letzten Minute erzielte die Defense eine Interception.

Für Northwestern ist der Bowl-Sieg die Krönung einer turbulenten, aber letztlich doch erfolgreichen Saison. Das Jahr begann katastrophal mit Niederlagen gegen Western Michigan und Illinois State aus der FCS, nach vier Wochen wies man eine 1:3-Bilanz auf. Doch man kämpfte sich mit Siegen gegen Iowa, Michigan State, Indiana und im finalen Monat gegen Purdue und Illinois zurück. Die restlichen Niederlagen waren allesamt gegen gute Teams - Ohio State, Wisconsin und Minnesota - und in all diesen Spielen hielt man mit. Nun hat man Pittsburgh geschlagen.

Die Panthers dürften auch zufrieden mit der Saison sein, auch wenn sie bitter endet. Man hat als bisher Einziger gegen Clemson gewonnen, zusätzlich gab es einen Sieg gegen den Big Ten Champion, Penn State. Zudem hat man sechs weitere Spiele für sich entschieden. Und unter dem talentierten Trainer Pat Narduzzi wird es sicherlich weiter bergauf gehen.

Kai Weiß - 29.12.2016

Justin Jackson lief für 224 Yards und drei Touchdowns.

Justin Jackson lief für 224 Yards und drei Touchdowns. (© Getty Images)

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