Colts machen vor der Pause alles klar

Robert Turbin feierte mit den Colts in Minnesota den Sieg.Die Indianapolis Colts bezwangen die Minnesota Vikings mit 34:6. Damit behielten sie ihre kleine Chance, doch noch die eigene Division gewinnen zu können. Schützenhilfe blieb allerdings aus, so dass die Playoff-Chancen der Colts weiter an einem nur dünnen seidenen Faden hängen. Dies gilt nun natürlich für die Vikings erst recht, die nach ihrem famosen Saisonstart die Saison aller Voraussicht nach doch außerhalb der Endrunde werden beenden müssen. Die vielen Verletzungen fordern ihren Tribut, was sich in dieser Partie auch in der Offensive Line bemerkbar machte.

Der Pass Rush der Colts hatte da leichtes Spiel und warf Minnesotas Angriff mit fünf Quarterback Sacks immer wieder zurück. Selbst kassierten die Indianapolis Colts nicht einen einzigen QB Sack. Colts-LB Erik Walden bejubelte zwei Quarterback Sacks, er setzte zusätzlich mehrmals den gegnerischen Quarterback unter Druck.

Selbst zahlte sich für die Colts im Angriff die Effektivität in der Red Zone aus. Aus drei Gelegenheiten machte man zwei Mal Punkte. Die Minnesota Vikings gingen bei zwei tiefen Vorstößen in die Hälfte Indianapolis' immer leer aus. Für die Colts waren Andrew Luck, Mike Adams und Robert Turbin ähnlich wie Walden die besten Leute auf dem Platz. Luck erspielte sich ein Passer Rating von 125,6 Punkten, warf 21 gültige Pässe für 250 Yards und zwei Touchdowns bei 28 Versuchen (75,0 Prozent gültige Würfe) und dies ohne Interception. Adams pflückte eine Interception aus der Luft, Turbin erlief zwei Touchdowns.

Drei Ballverluste rangen die Colts Minnesota ab, ein weiteres Zeichen für die Konfusion im zentralen Angriffsbereich bei den Violetten. Nach zwei der Turnovers kamen die Colts zu eigenen Punkterfolgen: einem Touchdown und einem Field Goal. Mit insgesamt 161 Yards aus Läufen dominierte so dann der Laufangriff der Colts die Partie, nicht Rückkehrer Adrian Peterson, der allein am Schicksal von Minnesotas Angriff wenig zu ändern vermochte. Mit 101 Yards Raumgewinn bei insgesamt 26 Läufen war dagegen vor allem Frank Gore auf der Gegenseite kaum zu stoppen. Die Vikings holten als Team insgesamt nur 34 Yards aus Läufen - weniger, als Gore allein schaffte. Auffällig war auch die hohe Ausbeute der Colts pro Passspielzug: 8,9 Yards machte der spätere Sieger bei jedem geplanten Pass durchschnittlich. Und effektiver bei der Verwertung von Third Downs war Indianapolis auch noch. In sieben von 13 Fällen kam Indianapolis in dritten Versuchen zum neuen First Down, bei Minnesota fiel die Bilanz mit drei Erfolgen bei neun Anläufen schlechter aus.

Kurzum: Indianapolis dominierte und machte in der ersten Hälfte bereits alles klar. Die Entscheidung fiel im Grunde bereits, als Indianapolis im zweiten Viertel mit dem Touchdown-Pass von Luck auf Erik Swoope 17:0 in Führung ging. Auf dem Weg zum Touchdown-Pass überbrückten die Indianapolis Colts 92 Yards mit neun Spielzügen in rund sechs Minuten. Danach war Minnesota in Zugzwang, kassierte aber kurz vor der Halbzeit den nächsten Touchdown und zu allem Überfluss direkt danach eine Interception für Sam Bradford, was die Colts gleich noch mit einem Field Goal zum 27:0 zur Pause nutzten.

Auerbach - 20.12.2016

Robert Turbin feierte mit den Colts in Minnesota den Sieg.

Robert Turbin feierte mit den Colts in Minnesota den Sieg. (© Getty Images)

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