Devils lassen Punkte in Münster liegen

Die Gelsenkirchen Devils reisten mit einem dezimierten Kader bei den Mammuts in Münster an und mussten auf ein paar Stammspieler, vor allem in der Defense, verzichten. Dies machte sich folglich auch im Spiel bemerkbar, da die Erfahrung fehlte. Zu Anfang des ersten Viertels konnte keines der beiden Teams in die gegnerische Endzone vordringen. Die ersten drei Versuche beider Teams blieben meist ohne Erfolg und so wurde im vierten Versuch gepunted. Doch nach gut acht Minuten Spielzeit konnten die Mammuts nach einem First Down an der Endzone der Devils den Touchdown Run vollenden. Auch der Extra Point war erfolgreich. Leider blieb die Antwort der Devils aus und so ging es mit einem Spielstand von 7:0 für die Gastgeber in das zweite Viertel.

Nachdem die Mammuts an der eigenen 13 Yard starteten und im ersten Versuch sogar 10 Yard Raumverlust einstecken mussten, schafften sie es, einen neuen First Down im zweiten Versuch zu erzielen. Dann war es wieder soweit. Die Mammuts sahen eine Lücke in der Defense der Devils und konnten so einen Touchdown Run über fast 80 Yards zum 14:0 erzielen. Das konnten die Gelsenkirchen Devils natürlich so nicht stehen lassen. Sie starteten an der eigenen 49 Yards-Linie und waren in dem Drive vorerst nicht erfolgreich. Nun sollte der Punt erfolgen, doch der Punter Patrick Lübbert wurde nach dem Kick von den Mammuts getroffen, was eine Strafe für Münster und ein automatisches First Down für die Devils nach sich zog.

Im dritten Versuch warf Quarterback Johannes Werner den Ball in die Endzone auf Wide Receiver Sven Kirstein zum 7:14. Danach blieb das zweiter Viertel relativ ruhig und keines der beiden Teams konnte punkten und so ging es dann in die Halbzeit.

Für die Gelsenkirchen Devils ging das dritte Viertel sehr gut los. Nachdem sie an der eigenen 28 Yards-Linie starteten, konnten sie sich Yard für Yard vorkämpfen und die Drives erfolgreich abschließen. Das sollte dann auch belohnt werden. Im fünften Drive war es Quarterback Thomas Iking selbst, der den Ball zum 14:14 in die Endzone trug.

Nun waren die Mammuts wieder am Zug und das Spiel wurde wackelig. Doch auch nach einer 15 Yard Strafe gegen die Devils, gaben diese nicht auf und Defensive Back Nicolas Stockhausen gelang die Interception an der eigenen 1 Yard-Linie. Doch die Freude sollte schnell getrübt werden. Nach drei erfolglosen Versuchen der Devils, wurde der Punt im vierten Versuch von Münster geblockt und der Ball in die Endzone gebracht. Touchdown für Münster und mit 21:14 wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Nachdem Münster zu Anfang des vierten Viertels einen Onside-Kick versuchten, starteten die Devils an ihrer eigenen 39 Yards-Linie. Nun hagelte es wieder einige Flaggen und somit Strafen, meist zu Lasten der Devils. Münster gelang im Gegenzug der Touchdown zum 28:14.

Die Gelsenkirchener schafften es zwar noch, den Ball kurz vor die gegnerische Endzone zu bringen, doch blieben hier alle Versuche zu punkten erfolglos. Nach der Two Minute Warning der Schiedsrichter, knieten die Mammuts dann schlussendlich ab. Somit gewannen die Münster Mammuts 28:14. Doch für die Gelsenkirchen Devils ist die Saison noch nicht vorbei, denn am 16. Oktober 2016 spielen sie noch ein letzten Spiel in Mönchengladbach gegen das Wolfpack.


Tillmann - 29.09.2016

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