Und weiter geht die Reise

Teamcaptains der Rebels: WR Darius Outlaw (Nr. 3), QB Terell Robinson (Nr. 1), DB Sebastian Ruf (Nr. 21) und OL Oliver Wolldeit (Nr. 70) Die Berlin Rebels können am Samstag wieder Vereinsgeschichte schreiben. Zum ersten Mal stehen die Hauptstädter in den Playoffs, aber sie wollen mehr. Rebels Head Coach Kim Kuci ist wie sein Team hochmotiviert und freut sich auf das, was kommt.

Der Weg zum erträumten Finale in der eigenen Stadt führt die Rebellen zuerst nach Süden zu den Schwäbisch Hall Unicorns. Im Haller Optima Sportpark wird am Samstag um 17 Uhr das Playoffviertelfinale angepfiffen. Es werden sich zwei Teams gegenüberstehen, die sich auf dem Spielfeld bisher noch nie begegnet sind, GFL TV und Radio überträgt live.

Einen schwereren Auftakt seiner Playoffgeschichte hätte der Nordvierte nicht haben können, denn der zweimalige Deutsche Meister und Süderste gilt als besonders heimstark. Die Unicorns werden, um die Seniors ihrer U19-Meistermannschaft bereichert, in Bestbesetzung antreten. Somit stehen Head Coach Siegfried Gehrke mehr Aktive zur Verfügung, als auf dem Spieltagsroster geführt werden dürfen. "Die Auswahl ist keine leichte Aufgabe", sagt Gehrke. "Die Jungs wollen natürlich alle spielen und bei der aktuellen Leistungsdichte der Backups sind das schwere Entscheidungen für uns."

Die schwarz-silbernen waren der Wunschgegner des Südmeisters. "Die Berlin Rebels wären mir am liebsten als Gegner im Viertelfinale", sagte Gehrke schon vor drei Wochen. "Sie stellen eine große Herausforderung für uns dar, aber gegen einen Laufgriff sehen wir in der Regel einfach besser aus als gegen starke Passangriffe."

Ob diese Aussage auch nach dem Vergleich mit dem "Laufteam" schlechthin Bestand haben wird, wird das Spiel am Samstag zeigen. Mit 129 Yards durchschnittlichem Raumgewinn pro Spiel und 23 Touchdowns führt Running Back Larry McCoy die GFL an. Zu verdanken hat der Ausnahme-RB diesen Erfolg der seit vielen Jahren sehr gut eingespielten O-Line. Diese besteht aus Robert Hager, Oliver Wolldeit, Sven Skora, Simeon Turi und Jakub Bereszowski. Für die Endphase der Saison holten sich die Hauptstädter noch den erfahrenen Alexander Haritonenko als Verstärkung dazu.

Quarterback Terell Robinson, mit bisher 710 Yards und neun Lauftouchdowns, lenkt die erfolgreichste Laufoffense der GFL in dieser Saison. Im Passspiel setzten die Rebels bisher eher auf kürzere Pässe und spielen somit sehr konservativ. Der Erfolg gibt ihnen Recht, bislang landeten nur fünf Pässe in den Händen der Gegner und 25 in deren Endzone.

Das Prunkstück des Gastgebers ist der Passangriff. 3987 Yards und 62 Touchdowns in vierzehn Spielen sprechen für sich. 2203 Yards und 41 TD davon wurden durch Pässe von Quarterback Marco Ehrenfried auf die US-amerikanischen Wide Receiver Patrick Donahue und Tyler Rutenbeck erzielt. Das ist die besondere Stärke der Unicorns, aber gleichzeitig auch die Chance der Berlin Rebels. Wenn es den Spielern um Daniel Holland und Rick Baunacke gelingt, genügend Druck auf die gegnerische Linie auszuüben und Pässe auf die US-Importe schwerer zu machen, wird sich der Haller Offensive Coordinator Jordan Neuman irgendetwas anderes überlegen müssen, um als Sieger vom Feld zu gehen.

Besonderer Augenmerk wird auch auf den Special Teams liegen. Rebels-Safety Jamaal White ist wie Patrick Donahue auf Seiten der Gastgeber ein brandgefährlicher Returner. Hier können beide Teams eine ähnlich erfolgreiche Bilanz vorweisen.

Ebenso wichtig werden die gelben Tücher sein. Hier haben die Hauptstädter bisher einen deutlichen Nachteil. Ihren 126 Yards pro Spiel stehen nur 87 der Gastgeber entgegen - ein nicht unwesentlicher Aspekt für ein Nordteam, welches in den Süden reist. Regelauslegungen zu ihrem Nachteil haben die Berlin Adler in der Vergangenheit bei ihren Playoffgastspielen in Schwäbisch Hall mehrfach erfahren müssen. Die Berlin Rebels tun gut daran, so wenig Strafen wie möglich zu sammeln. Der Nordvierte ginge dann tatsächlich mit besten Möglichkeiten in die Vorschlussrunde.

Thomas Sellmann - 16.09.2016

Teamcaptains der Rebels: WR Darius Outlaw (Nr. 3), QB Terell Robinson (Nr. 1), DB Sebastian Ruf (Nr. 21) und OL Oliver Wolldeit (Nr. 70)

Teamcaptains der Rebels: WR Darius Outlaw (Nr. 3), QB Terell Robinson (Nr. 1), DB Sebastian Ruf (Nr. 21) und OL Oliver Wolldeit (Nr. 70) (© Dirk Pohl)

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