Head Coach verpasst Meisterstück

Am Samstag stand für die Passau Pirates das erste von zwei Auswärtsspielen auf dem Programm und die Ausgangslage beim direkten Verfolger, den Feldkirchen Lions, war klar. Mit einem weiteren Sieg konnten die Eintrachtfootballer sich bereits zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Meisterschaft in der Bayernliga Süd sichern. Dabei musste das Team von Head Coach Andreas Walter aber genau auf diesen verzichten. Aus beruflichen Gründen konnte der Trainer dem Meisterstück seiner Mannschaft gar nicht beiwohnen.

Bei sommerlichen Temperaturen begannen die Pirates etwas unkonzentriert das Spiel. Ein verunglückter Return ließ die Offense an der eigenen 12-Yardlinie beginnen und Quarterback Roman Schenk fand in den ersten drei Anläufen keinen Empfänger für seine Pässe. Dann geriet auch der Punt von Luca Barthmann aufgrund der Windverhältnisse zu kurz und die Lions starteten ihre erste Serie bereits tief in der Hälfte der Pirates. Mit einem 30-Yardpass zu einem First Down an der Passauer 12 hatten die Recken aus der Münchner Vorstadt den klar besseren Start. Doch die Defense der Freibeuter hielt. Feldkirchen musste sich im vierten Versuch mit dem Field Goal und der 3:0 Führung begnügen.

Ein missglückter Onsidekickversuch der Lions verschaffte den Dreiflüssestädtern nun eine wesentlich bessere Feldposition. Bereits im dritten Play fand dann Roman Schenk den freien Luca Barthmann, der das Ei über 57 Yards in die gegnerische Endzone trug. Nach erfolgreichem Extrapunkt holten sich die Pirates damit die 7:3 Führung. Für die Offense der Lions folgte ein "3&out" und Passau übernahm an der eigenen 25 wieder das Angriffsrecht. Mit einem 24-Yard-Lauf brachte US-Running Back Darion Neal seine Farben gleich bis an die Mittellinie. Wieder ließ die Verteidigung der Gastgeber Luca Bathmann sträflich offen und der Receiver bedankte sich mit einem 51-Yard Touchdown. Barthmann selbst verwandelte den Extrapunkt zum 14:3 aus Passauer Sicht.

Nachdem die Passauer Defense wieder kein First Down zugelassen hatte, brachte eine Interception von Quarterback Schenk die Lions doch wieder in aussichtsreicher Position an den Ball. Mehr als einen missglückten Field-Goal-Versuch ließen die Mannen um Florian Schneider aber nicht zu. Mit einer Interception beendete der Safety der Pirates auch die nächste Serie der Oberbayern. Mit einem Tanz durch die komplette Feldkirchner Verteidigung über 49 Yards sorgte Darion Neal kurz darauf für den nächsten Passauer Touchdown und die deutliche 21:3 Führung. Ein Sack des Punters von Christian Tittes unterstrich die Dominanz der Passauer Verteidigung an diesem Nachmittag. Aus nur 30 Yards Entfernung ließ sich die Offense um Roman Schenk diese Chance nicht entgehen. Einem 14-Yard-catch von Frank Art ließ Darion Neal den nächsten Touchdown zur 28:3 Halbzeit folgen.

In Hälfte zwei ließen die Coaches unter der Führung von Offensive Coordinator Andreas Scholler die Sache dann bereits ruhiger angehen und brachten vor allen Dingen die zweite Garde auf das Feld. Dennoch ließ die Verteidigung im dritten Viertel kein einziges First Down zu und Florian Schneider pflückte seine zweite Interception aus dem Münchner Himmel. Dies führte zu Beginn des letzten Viertels zu einem erfolgreichen 22-Yard-Field-Goal von Luca Barthmann, der jetzt ebenfalls seine Spielzeit als Quarterback bekam. Den Schlusspunkt unter die Partie und eine herausragende Defenseleistung setzte erneut Kapitän Florian Schneider. Seine dritte Interception des Tages trug er über 70 Yards in die Endzone zurück. Einzig die Punkte dafür blieben den Pirates verwehrt. Eine der wenigen Strafen des Spiels ging dem abgefangenen Pass voraus und so blieb es beim 31:3 Endstand.

Offensive Coordinator Andreas Scholler war mit dem Meisterstück der Mannschaft zufrieden, wenngleich er in Hälfte zwei noch Luft nach oben sah: "Den Sieg heute haben wir in erster Linie unserer Defense zu verdanken. Die Jungs haben sich für ihren Head Coach heute voll reingeschmissen. Feldkirchen hatte nie den Hauch einer Chance. Die zweite Garde hat dann ihren Job ganz ordentlich gemacht, aber da merkt man zum Teil eben die fehlende Abstimmung. Daran werden wir in den nächsten Wochen noch arbeiten. Jetzt haben sich die Jungs aber erstmal verdient, die Meisterschaft in der Südgruppe zu feiern."

Mit dem achten Sieg sind die Passau Pirates nicht mehr von Rang eins zu verdrängen und können nun bereits in die Planung und Vorbereitung der Aufstiegsplayoffs gehen. Dort treffen die Passauer dann aus heutiger Sicht entweder auf Würzburg oder Regensburg. Zuvor müssen die Freibeuter aber am kommenden Samstag noch zum Lokalrivalen nach Plattling reisen. Dort wollen die Eintrachtler den Siegeszug in jedem Fall noch weiter fortsetzen.

Wittig - 10.07.2016

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