Warriors bleiben oben dran

Winterthur Warriors #2 Evan PittengerDie Winterthur Warriors konnten das ewige Kantonsduell gegen die Zurich Renegades mit 21:14 für sich entscheiden. Das Derby wurde von über 700 Zuschauern auf der Tribüne und der Gegengerade verfolgt und dürfte eines der meistbesuchten Spiele der letzten Jahre sein. Für die Warriors stand mit Forisse Hardin ein neuer Amerikaner auf dem Platz, er ersetzt mit sofortiger Wirkung Kevin Donahue, der für den Rest der Saison verletzt ausfällt. Hardin spielte bei den Indiana Hoosiers in der höchsten College Football Division und ist seit wenigen Tagen in der Schweiz.

Die Ausgangslage war klar: Die Warriors mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen um den Abstand auf die Verfolger aufrecht halten zu können und vielleicht noch eine Chance auf Playoffheimrecht zu haben. Für die Zürcher war klar, dass sie lediglich noch diese eine Chance hatten um irgendwie vom Relegationsplatz weg kommen zu können. Entsprechend nervös begann das Spiel. Die Warriors mussten mehrfach Timeouts einsetzen um Auswechselfehler zu verhindern, man ließ Bälle fallen und konnte nur mit Mühe und Not solche Turnover verhindern. Aber Turnover on downs lassen sich nur mit genügend Raumgewinn verhindern - was beide Teams mehrfach verteilt über das gesamte Spiel nicht schafften. So ging das erste Viertel ohne Punkte zu Ende. Die ersten Punkte für die Warriors fielen nach einem harten Entscheid der Schiedsrichter. Anstelle einer Interception für Zürich wurde aus dem abgefangenen Ball ein Pass Interference, also eine Behinderung des Passempfängers. Nicht nur bekamen die Warriors den Ball zurück, sie konnten auch zahlreiche Meter Raumgewinn erzielen. Und daraus folgte unmittelbar ein sehenswerter Touchdown durch Moritz Boller. Nur wenige Minuten später doppelte Boller nach und plötzlich stand es 14:0 für die Warriors. Diesem tollen Spielzug war einmal mehr eine sehenswerte Einzelaktion des Verteidigers Yves Rietmann vorausgegangen, als dieser mittels Interception den Ballbesitz für die Warriors sichern konnte.

Kurz nach der Halbzeit lag dann der Ball auf der 16-Yard-Linie der Zürcher und die Warriors hatten nur noch einen Versuch um 6 Yards zu überbrücken. Daher entschied Head Coach Harrington das Field Goal Team aufzustellen. Da sich die Zürcher Verteidiger viel zu früh über die Anspiellinie bewegten wurden sie mit weiteren 5 Yard Raumverlust bestraft und die Warriors schafften ein weiteres First Down. Davide De Lucia konnte sich gewohnt kraftvoll durch die Verteidigungslinie tanken und den dritten Touchdown zum 21:0 für die Warriors buchen. Die Gäste kamen nach der Pause ebenfalls sehr rasch wieder ins Spiel. Mit einem schnellen Passspiel machten sie viel Boden gut und konnten schon rasch auf 21:7 verkürzen. Die Warriors wurden regelmässig gestoppt und konnten im vierten Viertel nicht mehr punkten. Aus Zuschauersicht viel zu früh entschied man sich für das Spiel mit der Uhr und ließ im letzten Viertel viel Zeit verrinnen. Es waren dann auch die Zürcher, die dank einem weiteren Touchdown den Rückstand auf sieben Punkte zum 21:14 verringern konnten.

Die Schlussphase hatte es dann in sich. Kurz nach der 2-minute warning standen die Warriors an der 23-Yard-Linie der Renegades und versuchten ein Field Goal. Mit diesen drei Punkten hätten sie wahrscheinlich die Vorentscheidung erzielen können. Hätten, denn der Kick war viel zu kurz und der Ball erreichte das Tor nicht. Entsprechend konnten die Renegades noch einmal ihre Offense auf das Feld schicken und hatten die Chance auf weitere Punkte. Gleichzeitig öffnete der Himmel seine Schleusen und es folgte ein heftiger Platzregen - Gift für ein sauberes Passspiel. Der Druck schien schlussendlich zu gross für die Renegades: Zuerst kassierte man eine Strafe wegen Frühstart, danach wurde ein First Down wegen Holding aberkannt. Auch der letzte Passversuch ging ins Leere worauf die Warriors knapp 1 Minute vor Spielende wieder die Offense mit der Victory Formation aufs Feld senden konnten.

Mit diesem zweiten Sieg über die Renegades bleiben die Warriors nach wie vor auf Rang drei, vor Basel und hinter Bern. Für die Zürcher dürfte es aber nach der siebten Niederlage sehr schwer werden noch vom Tabellenende und folglich dem Relegationsspiel wegzukommen. Das Restprogramm der Warriors sieht ein weiteres und letztes Heimspiel am kommenden Samstag gegen die Grizzlies vor. Danach reisen die Warriors nach Lausanne und zum Abschluss nach Chur zu den Calanda Broncos.

Wittig - 31.05.2016

Winterthur Warriors #2 Evan Pittenger

Winterthur Warriors #2 Evan Pittenger (© Winterthur Warriors)

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