Amstetten bleibt ungeschlagen

#19 QB Lukas Kerschbaummayer (Amstetten Thunder) war auch zu fuß nur schwer zu stoppen.Im Vorjahr konnte Amstetten Thunder in zwei Auseinandersetzungen, damals noch in der Division 2, ein Spiel gegen die Salzburg Bulls gewinnen und musste sich im anderen nach einem knappen Overtime-Thriller geschlagen geben. Dementsprechend gespannt waren die Erwartungen vor diesem Spiel, dass nach dem Aufstieg der beiden Kontrahenten nun eine Spielklasse höher stattfand. Nach drei sehr ausgeglichen Vierteln konnte Amstetten Thunder zum Schluss noch einmal zulegen und so das Spiel im letzten Viertel durch zwei Touchdowns für sich entscheiden. Mit 20:7 ging man als Sieger vom Platz. Thunder bleibt damit den ebenfalls ungeschlagenen Traun SteelSharks auf der Spur. Zum Showdown zwischen den beiden kommt es Mitte Mai und Anfang Juni. Zuvor muss Amstetten allerdings noch eine lösbare Aufgabe bei den Tirol Raiders II bestreiten.

In der Partie Thunder vs. Bulls schenkten sich beide Teams nichts und waren beide perfekt auf die Plays des Gegners eingestellt. Bereits zu Beginn schnappten sich die Bulls beim selbst durchgeführten Kickoff den Ball. Für die Thunder ein erster kleiner Dämpfer, doch ließ man sich davon nicht aus der Spur bringen. Mit seiner Offensive auf dem Feld fand Lukas Kerschbaummayr fernab von seinem Bruder Stefan viele Anspielstationen. So zeigte Manuel Pretsch sowie Christoph Sladkovsky, der den Pass nur Inches vor der Endzone fing, dass sie hervorragende Ballempfänger sind. Letzten Endes ging dann allerdings der Quarterback selbst mit einem Sneak zum Führungstouchdown, der mit einem PAT durch Lukas Kurzmann auf eine 7:- Führung erhöht wurde. Einige schöne Runs der Bulls von Krause Manuel konnte die Amstetten Thunder Defense unter anderem durch die lautstarke Unterstützung der Cheer Tigers verhindern. So gelang es Martin Dorner einen Fumble zu produzieren und mit 7:0 in die Halbzeit zu gehen.

Die Salzburg Bulls kamen als die deutlich stärke Mannschaft aus der Kabine und setzten die Amstetten Thunder ordentlich unter Druck. So gelang ihnen durch einen Pass auf Andreas Burgstaller sowie den PAT von ebenjenem der Ausgleich zum 7:7. Die Amstetten Thunder hielten gut dagegen und Lukas Kerschbaummayr lief zu Beginn des vierten Viertels zum Führungstouchdown, der mit einem PAT von Lukas Kurzmann gekrönt wurde. Neuer Spielstand somit 14:7. Weiterhin war es ein Spiel auf Augenhöhe und die Mannschaften kämpften sich mühsam Richtung Endzone. Die Amstetten Thunder wussten, dass sie sich auf dieser hauchdünnen Führung nicht ausruhen dürfen und schickten Christian Klemenz mit dem Auftrag los, den Ball in die Endzone zu tragen. Er blockte vor und ließ Oliver Kammerhofer den Ball durch die gegnerische Defensive tragen, bis Klemenz den Drive zum 20:7 selbst vollendete.

Die Bulls ihrerseits fanden danach offensiv kein probates Mittel mehr gegen die Thunder-Defensive, womit die Niederlage für die Gäste besiegelt war. "In den entscheidenden Situationen konnten wir heute nicht unser ganzes Potenzial abrufen. Somit haben die Amstettner verdient gewonnen", so das Resümee von Alexander Narobe, Head Coach der Salzburg Bulls.

Wittig - 24.04.2016

#19 QB Lukas Kerschbaummayer (Amstetten Thunder) war auch zu fuß nur schwer zu stoppen.

#19 QB Lukas Kerschbaummayer (Amstetten Thunder) war auch zu fuß nur schwer zu stoppen. (© AT/Sabrina Waldbauer)

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