Nebraska schockt Spartans in Kontroverse

Tommy Armstrong Jr. führte die Cornhuskers mit 320 Yards und vier Touchdowns zum Sieg über Michigan State.Es ist ein schwieriges Jahr für die Nebraska Cornhuskers. Sechs Mal hat man in den ersten neun Spielen verloren und erst letzte Woche zog man gegen die Purdue Boilermakers, einem der schwächsten Teams in den Power Five Conferences, deutlich den Kürzeren. Der Coach Mike Riley wackelte schon, auch wenn der Athletic Director Shawn Eichorst noch am Montag versicherte, sein Job wäre weiterhin gesichert.

Diese Zusage schien sich auszuzahlen: Völlig unerwartet schlug man nämlich gestern die ungeschlagenen Michigan State Spartans, die Nummer sieben des Landes, in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit 39:38. Tommy Armstrong Jr., der letzte Woche gegen Purdue verletzungsbedingt ausfiel, passte für 320 Yards und erzielte insgesamt vier Touchdowns, Imani Cross lief derweil für 98 Yards und ein Mal sechs Punkten. So reichten 335 Yards von Connor Cook auf der Gegenseite nicht aus, um die explosive Offense der Huskers zu übertrumpfen.

Der Erfolg der Blackshirts war jedoch nur dank eines kontroversen Moments mit noch 17 Sekunden auf der Uhr möglich: Nachdem Nebraska dank eines ein Yard Touchdown-Laufs von Gerald Holmes mit 38:26 im Rückstand lag, zog Armstrong Jr. selbst mit noch knapp zwei Minuten zu spielen nach und verkürzte auf fünf Punkte. Kurz darauf bekam die Heimmannschaft den Ball wieder zurück und überbrückte 91 Yards - zuerst fand der Quarterback Jordan Westerkamp für je 28 und 33 Yards, dann kam es zum entscheidenden Spielzug, als Brandon Reilly angespielt wurde und den Ball für den 30 Yard Touchdown fing. Das Problem: Der Wide Receiver trat vorher deutlich ins Aus. Nach einer zusätzlichen Analyse der Schiedsrichter entschieden sie trotzdem, dass Nebraska die sechs Punkte zugesprochen werden sollte, da Reilly angeblich von seinem Gegner ins Seitenaus gedrängt worden ist. So ging Nebraska 39:38 in Führung, Michigan State konnte nicht mehr antworten.

„Ein kontroverser Spielzug am Ende“, meinte ein sichtlich aufgebrachter Mark Dantonio, der dennoch zugab: „Sie hätten aber überhaupt nicht so weit in unserer Spielhälfte sein dürfen.“ Damit hat er recht, immerhin ließ Michigan States Defense Nebraska zumeist einfach gewähren. Früh gingen die Blackshirts 10:0 in Führung, worauf die Spartans antworteten und wieder ausglichen. Vor der Halbzeit fand dann Cook seine Anspielstation Macgarrett Kings Jr. über 18 Yards für das 17:13.

Nebraska wollte jedoch nicht aufgeben und Imani Cross rannte im dritten Viertel für den erneuten Führungswechsel. Durch zwei Touchdowns der Spartans schienen die Gäste aber endlich wegziehen zu können, doch erneut zog Nebraska nach, womit es kurz vor Ende 31:26 stand. Holmes lief für den Touchdown und so waren die Spartans 15 Punkte in Vorsprung, aber es sollte nicht ausreichen.

„Dieses Team ist besser als es die Bilanz aussagt“, sagte Tommy Armstrong über seine Huskers. „Wir wurden mehrmals überrascht, Partien entschieden sich in den letzten Sekunden. Aber wir wussten, wie man gewinnt. Wir haben weiterhin geglaubt. Als wir vier Minuten vor Schluss zwei Touchdowns im Rückstand lagen, sahen wir, wie manche Zuschauer das Stadion verließen. Uns interessierte das nicht. Wir haben einfach weitergemacht.“

Für die Spartans wird es somit schwierig, immer noch einen Platz in den Playoffs zu finden. Ihre bisherige perfekte Saison hielt sie im Rennen, denn die Art, wie sie manche Spiele gewannen, war weniger beeindruckend. Es gab knappe Ausgänge gegen Purdue und Rutgers, auch gegen Indiana zitterte man und jedem ist sicherlich noch das Ende des Matches gegen Michigan im Kopf, als man dank eines misslungenen Punts der Wolverines gewann.

Mit der Partie gegen Ohio State in zwei Wochen hat man noch einmal die Chance, die Saison zu retten. Gewinnt man die restlichen Spiele, zieht man in das Big Ten Championship Game ein und könnte mit einem Sieg dort weiterhin auf eine Einladung für die Playoffs hoffen. „Wir werden uns wieder sammeln und wissen, dass wir das Schicksal in unseren eigenen Händen halten“, meinte auch Dantonio. Gestern nahmen die Träume der Spartans jedoch einen schweren Schlag.

Kai Weiß - 08.11.2015

Tommy Armstrong Jr. führte die Cornhuskers mit 320 Yards und vier Touchdowns zum Sieg über Michigan State.

Tommy Armstrong Jr. führte die Cornhuskers mit 320 Yards und vier Touchdowns zum Sieg über Michigan State. (© Getty Images)

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