Black Panthers holen Titel vor Rekordkulisse

Voller Motivation waren die Pribram Bobcats in das Endspiel gegangen - und dies, obwohl natürlich die Prague Black Panthers als haushoher Favorit für das Finale gelten mussten. Doch schnell rutschte dem Außenseiter vor der tschechischen Rekordkulisse von 4.526 Zuschauern das Herz in die Hose, wie auch deren deutscher Head Coach Sebastian Fandert befand: "Schon mit dem Betreten der Arena war vielen meiner jungen Spieler etwas der Mut verloren gegangen. Liveübertragung im Fernsehen, über 4.500 Fans und die Black Panthers in Bestbesetzung, das war dann schon ganz schön viel auf einmal." Kein Wunder, schließlich hatte der Gegner seit der Fusion der Prague Panthers mit den Prague Black Hawks die Meistertitel der Jahre 2013 (48:9 gegen die Prague Lions) und 2014 (40:0 gegen die Pribram Bobcats) souverän gewonnen.

Und auch dieses mal dominierten die Black Panthers von Beginn an nach Belieben. Unter der Führung von QB Kyle Newhall-Caballero spielte der Favorit die Bobcats von Beginn an schwindlig. Nicht weniger als vier Touchdown-Pässe brachte Newhall, alle an verschiedene Receiver, in der ersten Halbzeit bei seinen Mitspielern unter. Ein 27-Yard-Field-Goal von Marek Hrubon zu Beginn der Partie rundete das erfolgreiche Geschehen für die Hauptstädter in der ersten Halbzeit ab. Bei einem Zwischenstand von 31:0 zur Pause war natürlich längst mehr als eine Vorentscheidung gefallen, da auf der anderen Seite vom Angriff der Bobcats unter QB Columbus Givins (Fandert: "Unsere O-Line war in der ersten Halbzeit einfach nicht in der Lage ihm genügend Zeit zu geben.") absolut nichts zu sehen war.

Seine Erfolgserlebnisse musste sich das Team aus Pribram in der zweiten Halbzeit holen. Gleich nach der Pause erzielte Daniel Vitis den ersten Touchdown in einem tschechischen Finale für die Bobcats als er einen 74-Yard-TD-Pass von Givins fing. Ganz zum Schluss konnte Vitis sogar noch ein zweites Mal scoren. Doch zwischendurch spielte Prag weiter munter auf. Nun unter der Leitung von Jan Dundacek, der noch zwei TD-Pässe warf, einmal scorte Jan Sykora mit einem Lauf, dominierte man auch in der zweiten Halbzeit das Spiel nach Belieben, auch wenn die Spielanteile nun etwas ausgeglichener verteilt waren.

52:13 lautete am Schluss der Endstand für die Prague Black Panthers, die sich damit im dritten Jahr ihres Bestehens ihren dritten nationalen Titel sicherten. Pribram muss dagegen mindestens noch ein Jahr warten, um eine neue Chance zu bekommen (Fandert: "Noch auf dem Feld haben wir uns geschworen, dass wir in zwölf Monaten wieder im Finale stehen werden.") den ersten Titel für die eigenen Farben zu erringen. Dazu muss man aber wohl noch einmal erheblich aufrüsten, um dann eine reele Chance gegen Prag haben zu können.

Wittig - 24.07.2015

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