Siebenundzwanzigtausend...

So voll war das Ernst Happel Stadion bei einem Footballspiel noch nie.Österreich hatte für die Football EM zwei mehr oder weniger offizielle Ziele: Europameister werden und einen neuen Besucherrekord für die Finalspiele aufzustellen. Während man an der ersten Aufgabe in Würde gescheitert ist, wurde die zweite mit Bravour erledigt. Der Finaltag lockte 27.000 Zuschauer aus dem Freibad, dem Einkaufszentrum, der Eisdiele und hinter dem Fernseher hervor und ins Wiener Ernst Happel Stadion. Den Footballinteressierten wurden neben zwei Finalspielen zehn Stunden Unterhaltungsprogramm vor und im Stadion geboten, die Pregame Area stellte alles in den Schatten was selbst bei Fußball-Länderspielen aufgeboten wird. Schon zuvor wurde beim Spiel gegen Frankreich in Graz mit 9.500 Zuschauern ein Rekord für das dortige Stadion aufgestellt.

Was im Ernst Happel Stadion geboten wurde, war ein würdiger Abschluss einer achttägigen Veranstaltung, die American Football in den österreichischen Medien präsent wie nie zuvor machte. Neben dem ORF-Spartensender, der während der EM Football quasi in der Dauerschleife präsentierte, konnten vor allem die eher traditionellen Printmedien zum einen oder anderen Bildbericht motiviert werden - und das eine Woche vor Beginn der Rundball-WM. Ebesno konnte die Politik für die Veranstaltung gewonnen werden. Das Ministerium für Landesverteidigung und Sport trat nicht nur als Sponsor auf, der leibhaftige Bundesminister war bei zwei Spielen persönlich anwesend, blieb bis zum Schluss und vermittelte durchaus den Eindruck dem Sport ehrliches Interesse entgegenzubringen.

Neben dem Finalort Wien und Graz, das eine für europäische Verhältnisse ewige Footballtradition hat, wurde St. Pölten als weiterer Spielort etabliert. Die NV Arena zeigte sich als modernes Stadion mit gerade der richtigen Größe für die Austragung einer Vorrunde. Kein Wunder also, dass nachder Austrian Bowl 2013 auch das heurige Meisterschaftsfinale sowie das Endspiel der Division I, die Silver Bowl, hier ausgetragen werden sollen.

Als Veranstalter von Football-Großereignissen hat der AFBÖ mittlerweile einigermaßen Routine, drei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft innerhalb von sieben Jahren sorgen dafür, dass man die schlimmsten Fehler schon einmal gemacht und idealerweise aus ihnen gelernt hat. Die wichtigste Lehre aus der WM 2011 war das große Finale nicht ans Ende der Saison sondern in deren Mitte zu platzieren, um die neugewonnen Zuschauer von der EM an den regulären Ligabetrieb heranzuführen. Ob dieser Plan aufgeht, wird sich schon am kommenden Wochenende zeigen wenn mit der BIG 6 Rückrunde gleich zwei Spitzenspiele in Innsbruck und Wien anstehen.

Kratky - 09.06.2014

So voll war das Ernst Happel Stadion bei einem Footballspiel noch nie.

So voll war das Ernst Happel Stadion bei einem Footballspiel noch nie. (© Kratky)

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