Einseitiger Start der Studenten-WM

Der ersten Studenten-Weltmeisterschaft im schwedischen Uppsala fehlt bislang noch die Spannung. Die wird wohl erst an den letzten beiden Tagen aufkommen, wenn am 10. Mai Gastgeber Schweden auf den skandinavischen Nachbarn Finnland trifft und einen Tag später Japan und Mexiko erwartungsgemäß um den Titel spielen werden. Die bisherigen Partien endeten durchweg mit hohen Zu-Null-Siegen. Weiterere Belege für den noch geringen sportlichen Wert der Veranstaltung: In nur einem der sechs bisherigen Spiele schaffte das unterlegene Team mehr als 100 Offensiv-Yards (China beim 0:41 gegen Schweden), und einmal (China gegen Japan) ging ein Team sogar mit einem Netto-Raumverlust aus der Partie.

Der Konkurrenz am meisten überlegen war bislang - auch das keine Überraschung - Japan, das in seinem Auftaktspiel Finnland mit 84:0 besiegte und zwei Tage später den Football-Neuling China mit 54:0 abfertigte. Der Turnier-Favorit stellt mit RB Shu Inoue, der im Herbst 2013 seine College-Karriere an der Ritsumeikan University in Kyoto beendet hatte, einen der bislang auffälligsten Akteure. Beim Sieg gegen Finnland holte der 22-Jährige mit nur neun Läufen 200 Yards und vier Touchdowns. Die klare Überlegenheit Japans zeigt sich aber nicht nur in der Offensive. Gegen China fielen die ersten drei Touchdowns so: 75-Yard-Return nach dem Eröffnungskickoff durch China, 42-Yard-Punt-Return nach Chinas erstem Ballbesitz, 14-Yard-Fumble-Return beim zweiten Ballbesitz des Außenseiters.

Hoch - 07.05.2014

(© FISU)

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