Wolverines Einbruch in Halbzeit zwei

Calandas DJ Wolfe war gegen Helsinki nicht zu halten.Die Helsinki Wolverines sind als finnischer Footballmeister noch weit davon entfernt, mit den besseren mitteleuropäischen Clubs mithalten zu können. Im EFL Wettbewerb unterlagen die Nordlichter beim Schweizer Meister, den Calanda Broncos, klar mit 6:49. Fast 1300 Zuschauer sahen eine fast ausgeglichene erste Halbzeit und einen Leistungseinbruch der Finnen nach dem Wiederanpfiff. Zur Freude der Churer Fans haben die Schweizer damit einen großen Schritt in die nächste Eurobowlrunde getätigt. Am 5. Mai werden sie im ISS Stadion in Vantaa ihre Visitenkarte bei den Wolverines abgeben und dürften sich auch schon die Fahrkarten für das Eurobowl Viertelfinale am 26. Mai gegen die Graz Giants reservieren lassen.

Bis weit in das zweite Quarter sollten die Gäste mit ihrem Laufspiel gegen die Schweizer gut mithalten und bewegten den Ball sicher, aber ohne nennenswert große Raumgewinne in ihren Reihen. Den Durchbruch schaffte schließlich der Broncos Spielmacher Marko Glavic, der über 65 Yards seinen Receiver Pascal Maier bediente und für Erleichterung im Publikum sorgte. Als kurz vor dem Pausenpfiff Running Back DJ Wolfe mit einem 63 Yards Rush das Zwischenergebnis auf 14:0 erhöhte, muss dieser Schock größere Fragezeichen in den Köpfen der Wolverines hinterlassen haben. Im dritten und vierten Viertel spielten nur noch die Bündner und DJ Wolfe entpuppte sich zum großen Matchwinner. Erneut lief er ungehindert, diesmal über 54 Yards zum 20:0 in die finnische Endzone und düpierte kurze Zeit später Helsinki erneut mit einem acht Yards Touchdownlauf, der den finnischen Meister endgültig deklassierte.

Das eindimensionale Laufspiel fand ein jähes Ende, da die immer stärker blitzende Abwehr der Schweizer den Druck auf Helsinkis QB Cedric Johnson spürbar verschärfte und der US-Amerikaner kaum noch aus seiner Pocket herauskam. Die konsequente Folge waren verzweifelte Passversuche, die mehrmals in den Händen von Tissi Robinson, Christian Mohr und DJ Wolfe landeten.
Nur einmal sollten die Finnen eine kleine Sternstunde erleben, als der ehemalige Spieler der Lübeck Cougars, RB Stephen Stokes, die Endzone von Calanda erreichte. Die Antwort der Gastgeber folgte auf dem Fuße und völlig unbeeindruckt wurde die Demontage der „Vielfraße“ durch drei weitere Touchdown-Pässe des Spielmachers Marko Glavic fortgesetzt, die kein gutes Licht auf Helsinkis indisponierte Passabwehr erkennen ließ. Der Lohn der Arbeit für ihn war entsprechend in der Endabrechnung zu erkennen. Calanda eroberte insgesamt 385 Yards, während Helsinki nur 176 Yards erkämpfte, dafür aber zehn First Downs eroberte, die Schweizer wiederum nur sieben erste Versuche für sich verbuchten. Chancenlos waren die Wolverins sicherlich nicht, doch mit einer Passingrate von 33% und drei Sacks, beziehungsweise Interceptions im Nacken, war an ein besseres Ergebnis nicht zu denken.

Schlüter - 22.04.2012

Calandas DJ Wolfe war gegen Helsinki nicht zu halten.

Calandas DJ Wolfe war gegen Helsinki nicht zu halten. (© Calanda Broncos)

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