Budapest zu stark für Blue Devils

Nach dem deutlichen 27:6-Sieg im Vorbereitungsspiel gegen das AFL-Team der Kornmesser Rangers reisten die Hohenems Blue Devils im Prinzip sehr selbstbewusst zu ihrem ersten Auswärtsspiel im Rahmen der CEFL. Mit den Budapest Wolves wartete dort aber der Vizemeister der CEFL 2011 auf die Österreicher - keine leichte Aufgabe also, zumal es bereits in der Woche vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft nach der anderen bei den Blue Devils gab. Nach den „Ausfällen“ von WR Jan Grischenig und RB Vincent Müller, die sich beide zur gleichen Zeit beim Trainingslager des Junioren-Nationalteams in Wien befanden, mussten mit WR Jakob Schneider, RB/WR Markus Cuk, DL Gonzalo Segovia, WR Andrew Blakley und WR Hartmut Meier mehrere wichtige Spieler verletzungsbedingt absagen.

Trotzdem begann das Spiel verheißungsvoll. Bereits im ersten Drive gingen die Devils durch einen Touchdown von George Bender mit 7:0 in Führung. Danach der erste Schock des Tages für die Gäste - Will Gallusha verletzte sich schwer an der Hand und musste ins Spital gebracht werden. Doch die Devils steckten auch diesen schmerzlichen Verlust weg und erhöhten noch im ersten Viertel durch Tarik Ibrahim auf 14:0. Jedoch ging auch diese tolle Aktion mit einem weiteren Verlust einher. Ibrahim zog sich beim Aufprall, auf einen direkt hinter der Endzone befindlichen Zaun, eine Armverletzung zu und schied ebenfalls aus. Nun gingen Head Coach Luis Ignacio die Offensivwaffen aus und die Wolves verstanden es die wenigen verbliebenen immer besser zu kontrollieren. Während die Hohenemser Verteidigung noch einige Zeit standhalten konnte - funktionierte im eigenen Angriff nicht mehr viel. Kurz vor Ende der Halbzeit verkürzten die Budapester daher noch bis auf 13:14.

In der zweiten Halbzeit gelang den Devils im Angriff absolut nichts mehr, aber trotzdem hielt die Verteidigung lange das Spiel halbwegs offen, jedoch mussten nach weiteren Ausfällen (u.a. LB Dimitri Ammann) einige Spieler nun quasi durchspielen. Dies machte sich dann in den letzten Minuten der Begegnung bemerkbar. Als die noch aktiven Spieler der Devils aus nachvollziehbaren Gründen fast alle stehend k.o. waren, nutzten die Wolves souverän ihre Chance und bauten den knappen 22:14-Vorsprung noch zu einem deutlichen 36:14 aus.

Christoph Piringer, Manager der Blue Devils: “Das ist eine Niederlage die zwar schmerzt, aber wo man keinem einen Vorwurf machen kann. Die Jungs haben extrem tapfer gekämpft, aber wenn du acht Offensivewaffen vorgeben musst, dann würde jedes Team in Europa zu kämpfen haben. Vor allem wenn man zusätzlich bedenkt, dass alle Starter des Vorjahres auf diesen Positionen heuer gar nicht mehr für uns spielen.“

Luis Ignacio, Head Coach: „Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe, aber was soll man machen, wenn einem die halbe Mannschaft innerhalb einer Woche beziehungsweise zu Beginn des Spiels ausfällt? Wir hoffen nun, dass die Spieler sich schnellst möglich erholen und wir uns dann im Retourspiel revanchieren können. Zuhause werden wir Budapest schlagen.“

Wittig - 18.03.2012

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