Bye-Week Blues besiegt

Peyton Manning und Joe FlacoWährend die Offense der Indianpolis Colts zu den besten Angriffsformationen der NFL zählt, musste deren Defense im Laufe der Saison immer wieder harsche Kritik einstecken. Doch ausgerechnet der Abwehr war es zu verdanken, dass die Baltimore Ravens nur drei Punkte während des gesamten Spiels erzielen konnten. Am Ende hatten die Colts mit 20:3 das bessere Ende für sich und stehen damit im Meisterschaftsspiel der AFC. War in der Vorwoche vor allem noch der Laufangriff der Ravens ein wesentlicher Garant für den Sieg gegen die Steelers, tat die Defense der Hausherren alles, um eine ähnliche Überraschung zu vermeiden. Mit Erfolg. Denn die Ravens konnten mit ihren Running Backs nur 87 Yards Raumgewinn erzielen. Auf Seiten der Colts überzeugte vor allem Peyton Manning. Der Spielmacher warf zwei Touchdown-Pässe und zeigte, dass er nicht ohne Grund zum vierten Mal zum Liga-MVP gewählt wurde.

Viel war darüber spekuliert worden, wie die Indianapolis Colts die vergangenen Wochen überstanden haben würden. Denn nach dem feststand, dass ihnen das Heimrecht in den Playoffs nicht mehr zu nehmen ist, schaltete Head Coach Jim Caldwell mehrere Gänge zurück. Was dann folgte, waren zwei Niederlagen – und ein Freilos in der ersten Runde. Und gerade das machte einigen in und um Indianapolis herum doch vor dem Spiel einige Sorgen. Denn immer wenn die Indianapolis Colts in der ersten Runde ein Freilos hatten, mussten sie sich im darauf folgenden Spiel aus dem Rennen um den Super Bowl geschlagen geben.

Dieses Gespenst ist nun endlich besiegt. „Ich denke aber nicht, dass es einen Einfluss hat, ob in der Woche zuvor spielfrei hatte oder nicht. Oder ob man zu Hause spielt oder Auswärts“, sagte Manning nach dem Spiel. „An diesen Mythos, dass man nach einer Bye-Week nicht gewinnen könne, habe ich noch nie geglaubt.“ Die spielfreie Zeit habe man zur akribischen Vorbereitung auf das erste Playoff-Spiel genutzt. Durchaus mit Erfolg, auch wenn die Colts nicht gerade fehlerfrei spielten. Die ersten acht Minuten musste Manning an der Seitenlinie tatenlos dem Treiben der Ravens zusehen. Doch mehr als ein Field Goal ließ die Defense der Hausherren nicht zu.

Zwei Minuten reichten Indianapolis aus, um mit zwei Touchdowns kurz vor der Halbzeitpause die Weichen in Richtung AFC Championship Spiel zu stellen. Damit stellten die Colts erneut unter Beweis, dass sie zu den drei besten Teams der NFL zählen, wenn es darum kurz vor der Halbzeit noch Punkte zu machen. Denn 58 Punkte hatten die Colts bisher in den letzten beiden Spielminuten des zweiten Viertels erzielen können. Gegen Baltimore kamen 14 weitere Zähler hinzu.

Entscheidend für den Ausgang waren aber nicht die beiden Touchdowns kurz vor dem Pausentee, sondern eine ganze andere Szene. Knapp sechs Minuten waren im dritten Abschnitt noch zu spielen, die Colts führten mit 17:3 und die Ravens hatten durchaus noch ihre Möglichkeiten, als WR Pierre Garcon den Sieg endgültig sicherte. Aber es war kein Touchdown, den der Passempfänger erzielte, sondern ein erzwungener Fumble. Peyton Manning hatte zuvor seine einzige Interception des Abends geworfen. Ed Reed fing den für Garcon gedachten Pass ab, returnierte den Ball über 38 Yards um ihn sich dann wieder von Garcon aus der Hand schlagen zu lassen.

Es war also ganz sicher nicht der Abend der Revens, vor allen nicht derer Defense. Während der gesamten Saison hatten die Spieler aus Baltimore nur neun Fumbles verloren. Gegen die Colts waren es gleich derer zwei. Hinzu kamen noch zwei Interceptions. Die Defense der Colts hatte somit auch einen wesentlichen Anteil, dass Manning sein Team zum Sieg führen konnte. „Unsere Abwehr hat heute ausgezeichnete Arbeit geleistet. Jedes Mal, wenn du eine Offense, die wie diese den Ball bewegt, und Ray Rice unter 100 Yards hältst, dann kann man sagen, dass die Abwehr hart und gut gespielt hat“, lobte Caldwell die Abwehr nach dem Spiel.

Für Indianapolis schließt sich mit dem Sieg gegen die Ravens ein Kreis. Nicht nur dass sie ausgerechnet gegen das Team aus der Stadt gewonnen haben, die Jahrzehnte ein Zuhause für sie war, auch dass die Colts so wenig Punkte zuließen, liegt schon fast 40 zurück. Als sie noch in Baltimore beheimatet waren gewannen die Colts gegen die Cleveland Browns ebenfalls mit 20:3. Heute spielen diese Browns in Baltimore. Das letzte Mal, dass die Colts im AFC Championship Spiel als Gastgeber fungierten, hatte vor drei Jahren auch einen Sieg zur Folge. Es kam der Trip nach Miami, der dann mit dem Gewinn des Super Bowls belohnt wurde.

Hundt - 17.01.2010

Peyton Manning und Joe Flaco

Peyton Manning und Joe Flaco (© Getty Images)

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